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VITZNAU: Immer mehr Gäste – neue Züge und Gondelbahn auf die Rigi

Die Rigi wird als Ausflugsziel immer beliebter - bei Schweizern und ausländischen Gästen. Die Bahnen wollen in den nächsten Jahren kräftig in die Infrastruktur investieren. Im Schnitt reisen pro Tag 2150 Touristen auf den Berg.
Eine asiatische Reisegruppe auf der Rigi. (Archivbild Nadia Schärli)

Eine asiatische Reisegruppe auf der Rigi. (Archivbild Nadia Schärli)

Nach dem Rekordjahr 2014 vermeldet die Rigi-Bahnen AG beim Jahresergebnis erneut ein Rekordergebnis. Der Gesamtertrag ist gegenüber dem Vorjahr um 17,1 Prozent auf 21,3 Millionen Franken gewachsen. Der operative Gewinn stieg um 28,8 Prozent auf 5,7 Millionen Franken. Das Wachstum ist hauptsächlich dem Reiseverkehr zu verdanken, der um 20 Prozent gewachsen ist. 785'000 Touristen reisten im vergangenen Jahr auf die Rigi, im bisherigen Rekordjahr 2014 kamen 655'000 Touristen auf die Rigi.

Erstmals in der Geschichte sollen die Aktionäre der Bahn vom Gewinn in Form einer Bardividende profitieren. Der Verwaltungsrat beantragt die Ausschüttung von 240'000 Franken oder von 10 Rappen pro Aktie. Die Rigi-Bahnen wollen sich so gegenüber den Eigentümern als Tourismusunternehmen mit verlässlicher Rendite positionieren. Hintergrund ist, dass sich das Unternehmen zusätzliches Geld für Infrastrukturprojekte und neue Angebote beschaffen will.

Neue Züge und Gondelbahn

Zu den Grossprojekten an der Rigi in den kommenden Jahren zählt etwa der Ersatz der bestehenden Luftseilbahn von Weggis nach Rigi Kaltbad. Dabei wird unter anderem der Bau einer Gondelbahn mit mehr Kapazitäten geprüft. Ausserdem sollen neue Züge für die Zahnradbahnen angeschafft werden, die unter anderem auch behindertengerecht sind.

Künftig wollen sich die Rigi-Bahnen auch breiter aufstellen und neben dem Transportgeschäft auch im Gastronomie- und Merchandising-Bereich zusätzliches Geld verdienen. So betreibt das Tourismusunternehmen neben den Bahnen künftig auch Restaurants und Imbisse auf Rigi Staffel und Kulm selber. Der Umsatzanteil am reinen Bahnbetrieb, der heute bei 82 Prozent liegt, soll längerfristig auf 65 Prozent sinken.

Viele neue Gruppengäste aus den asiatischen Märkten haben die Bilanz positiv beeinflusst, schreiben die Rigi-Bahnen. Gleichzeitig sei die Anzahl der internationalen Individualreisenden, welche mit dem Swiss Travel Pass auf die Rigi reisen, stark angestiegen. Zudem kamen wegen des sehr guten Sommerwetters mehr Gäste aus der Schweiz auf die Rigi.

80 Prozent Schweizer Gäste

Die Rigi-Bahnen wollen bis 2019 auch vor allem zusätzliche ausländische Gäste anziehen, die weniger wetterabhängig buchen. Derzeit beträgt der Anteil von internationalen Gästen rund 20 Prozent. Die Rigi-Bahnen haben sich ein Verhältnis von 70 Prozent Gästen aus der Schweiz und 30 Prozent internationalen Gästen zum Ziel gesetzt. Momentan stünden die Zeichen gut, dass sich die Rigi-Bahnen im asiatischen Markt weiter etablieren können, heisst es weiter. Die tollen Fotosujets, die intakte Natur und die frische und saubere Luft seien für chinesische Gäste ein Magnet.

Trotz rapidem Anstieg von Gästen aus Asien mit teilweiser Kritik in den Medien an den Begleiterscheinungen sei der Ausflugsberg bei weitem noch nicht «überloffen», sagte Bahndirektor Peter Pfenniger.

Schwacher Start ins neue Jahr

Der Start ins Jahr 2016 sei in Folge der schlechten Schnee- und Wetterlage «nicht berauschend». Das Wintergeschäft sei weniger lukrativ als früher. Und in den ersten Monaten habe man verhaltene Besucherzahlen gemessen, da die internationalen Gästen wegen der labilen Wirtschaftslage in Asien und der Terrorgefahr in Europa Zurückhaltung übten.

Für das laufende Jahr rechnen die Rigi-Bahnen ebenfalls mit einem guten Abschluss. Dazu sollen ein insgesamt robuster Gästemix sowie die 200-Jahr-Feierlichkeiten auf Rigi Kulm im Sommer und Herbst beitragen.

pd/fg/rem/sda

Hinweis: Die Generalversammlung der Rigi-Bahnen findet am 19. Mai um 14.15 Uhr im Eventzelt auf Rigi-Staffel statt.

Peter Pfenniger, CEO der Rigi-Bahnen, blickt auf ein erfolgreiches 2015 zurück. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Peter Pfenniger, CEO der Rigi-Bahnen, blickt auf ein erfolgreiches 2015 zurück. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

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