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VITZNAU: Schärferes Profil und Ausbaupläne für das Ausflugsziel Rigi

Im Wettbewerb um Gäste will sich die Tourismusregion Rigi besser positionieren. Ein am Dienstag präsentierter Masterplan sieht einen einheitlichen Markenauftritt, eine neue Webseite mit Buchungssystem für alle Rigi-Orte und einen Ausbau des Ess- und Einkaufsangebots vor.
Rigi Kulm mit Blick auf den Zugersee. (Bild: pd)

Rigi Kulm mit Blick auf den Zugersee. (Bild: pd)

Der 200-seitige Masterplan hat zum Ziel, die Destination Rigi besser zu positionieren. Er zeige auf, dass mit einem koordinierten Vorgehen die Tourismuswirtschaft gestärkt und Arbeitsplätze gesichert werden könnten, heisst es in einer Mitteilung der Organisation RigiPlus. Dieser gehören zwei Dutzend Dienstleister am Berg an, darunter die Rigi Bahnen als grösstes Unternehmen.

Geplant ist eine einheitliche Marke mit dem schlichten Logo «Rigi» mit weisser Schrift auf grünem Grund. Die Marke sollen möglichst alle Ausflugsziele in den neun Gemeinden an der Rigi verwenden. Zu den Erlebnisräumen zählen Kulm, Staffel, Kaltbad/First, Scheidegg/Burggeist, Seebodenalp und Urmiberg/Hinterbergen/Wissifluh.

Die Rigi-Verantwortlichen fassen mittel bis langfristig Ausbaupläne ins Auge. So sollen laut Masterplan an mehreren Orten Shopping-Welten mit Swissness-Bezug und regionalen Angeboten entstehen. Auf Rigi Kulm ist ein neues Bahngebäude geplant. Auf Rigi Staffel soll das Eventzelt durch einen Neubau ersetzt werden. Zudem sind Massnahmen vorgesehen, damit sich Individual- und Gruppengäste weniger in die Quere kommen.

Neue Bahnen

Bereits im März hatten die Rigi Bahnen bekräftigt, sich breiter aufstellen zu wollen, um neben dem Transportgeschäft im Gastronomie- und Merchandising-Bereich zusätzliches Geld zu verdienen. Der Umsatzanteil am reinen Bahnbetrieb, der heute bei 82 Prozent liegt, soll längerfristig auf 65 Prozent sinken.

Zu den Grossprojekten auf der Rigi zählen etwa der Ersatz der bestehenden Bahn von Weggis nach Rigi Kaltbad, eine neue Bahn von Kräbel auf die Scheidegg ab 2017 und neue Züge für die Zahnradbahnen. Um zusätzliches Geld für die Infrastrukturprojekte und neuen Angebote zu beschaffen, haben die Rigi Bahnen eine Kapitalerhöhung um 6 auf 18 Millionen Franken gestartet.

Der neue Masterplan wurde unmittelbar vor dem Beginn der Feierlichkeiten für das Jubiläum «200 Jahre Rigi Kulm» veröffentlicht. Vor 1816 kehrten in der Herberge auf Rigi Kulm vom 6. auf den 7. August die ersten Touristen ein. Das Datum gilt als Geburtsstunde des alpinen Tourismus in der Schweiz. (sda)

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