Vitznau wehrt sich gegen Franz Weber

Die Stiftung Helvetia Nostra von Franz Weber wehrt sich gegen Bauprojekte in Vitznau. Zu Unrecht, moniert der Gemeinderat.

Drucken
Teilen
Gärtner Urs Luthiger möchte auf dem Areal seiner Gärtnerei ein Mehrfamilienhaus bauen. Das Bauprojekt ist aber derzeit blockiert. (Bild Dominik Wunderli)

Gärtner Urs Luthiger möchte auf dem Areal seiner Gärtnerei ein Mehrfamilienhaus bauen. Das Bauprojekt ist aber derzeit blockiert. (Bild Dominik Wunderli)

Seit Oktober sind in Vitznau gegen sämtliche vier Bauauflagen Einsprachen von der Stiftung Helvetia Nostra eingegangen. Hinter der Stiftung steht Franz Weber, der Vater der Zweitwohnungsinitiative, die im letzten Frühling angenommen wurde. Pikant: Laut der Gemeinde Vitznau handelt es sich bei sämtlichen vier Bauprojekten um Erstwohnungen.

Als Erstwohnungen deklariert

«Die Nutzung als Hauptwohnung wurde in allen erteilten Baubewilligungen grundbuchlich verlangt», sagt der Vitznauer Gemeinderat Alex Waldis.

Trotzdem habe die Stiftung die Einsprachen wider besseres Wissen ans Verwaltungsgericht weitergezogen und verzögere so Bauvorhaben. Fabian Dreher von der Stiftung Helvetia Nostra widerspricht: Die Gemeinde habe nicht zweifelsfrei belegen können, dass es sich um Erstwohnungen handle. Sobald das geschehe, ziehe man die Beschwerden zurück.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artike lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in im E-Paper.