Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VOLKSINITIATIVE: Aktuelles Bildungsangebot genügt den Bürgerlichen

Die Bildungsqualität soll hoch bleiben, fordert die Linke. Das sei schon der Fall, so die Mehrheit.
Zu wenig Schüler: Privatschulen kämpfen mit Schülermangel. (Symbolbild LZ)

Zu wenig Schüler: Privatschulen kämpfen mit Schülermangel. (Symbolbild LZ)

Die Initiative der «Luzerner Allianz für Lebensqualität» verlangt eine regional verankerte und qualitativ hochstehende Bildung im Kanton Luzern. Ausserdem soll auf sämtlichen Stufen auf das Erheben von Schulgebühren verzichtet werden. Für die Mehrheit des Kantonsparlaments rennen die Initianten mit ihrem ersten Anliegen offene Türen ein. Die Bildungsqualität im Kanton Luzern sei schon heute sehr gut, sagten die Sprecher von CVP, SVP, FDP und GLP. Auf die Schulgelder in der Höhe von jährlich knapp zwei Millionen Franken, fanden die gleichen Fraktionen, könne Luzern aufgrund seiner angespannten Finanzlage jedoch nicht verzichten. Der Kantonsrat lehnte das Volksbegehren letztlich mit 85 zu 23 Stimmen ab.

Gegen die Volksinitiative sprach sich auch die grosse Mehrheit der vorberatenden Bildungskommission aus. Diese wird präsidiert von Helene Meyer-Jenni (SP). Die frühere Krienser Gemeindepräsidentin sagte, die Kommissionsmehrheit erachte die Forderungen der Initianten «grösstenteils als bereits erfüllt» an. Ganz anderer Ansicht waren SP und Grüne. Deren Sprecher ­Josef Schuler (Hitzkirch) und Ali Celik (Luzern) betonten, Luzern habe im Bildungsbereich in den letzten Jahren schon genug gespart. Celik hätte von der Regierung zudem einen Gegenvorschlag erwartet, weil eben nicht alle Forderungen der Initianten erfüllt seien.

Wyss: «Bildungsstrategie zeigt Früchte»

Bildungsdirektor Reto Wyss bezeichnete die Bildungsqualität im Kanton Luzern im gesamtschweizerischen Vergleich als «gut». Luzern habe in den letzten Jahren gezielt in die Bildung investiert. «Diese Strategie zeigt nun Früchte», so der CVP-Regierungsrat. Ausserdem würden die Forderungen der Initianten nicht in die Verfassung gehören. Dadurch würde der Kanton Flexibilität verlieren. (nus)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.