Volksinitiative gegen Einschränkung des Autoverkehrs in Kriens

In Kriens will eine Volksinitiative verhindern, dass durch eine Tempo-30-Zone im Zentrum der Autoverkehr zu stark eingeschränkt werden könnte. Das Begehren verlangt, dass zwei Entlastungsachsen im Interesse des Gewerbes offen gehalten werden.

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Verkehr in der Krienser Innenstadt.

Verkehr in der Krienser Innenstadt. 

Bild: Corinne Glanzmann (29. Juni 2017)

(sda) Die Volksinitiative «Attraktivierung des Zentrums» ist am Mittwoch vom lokalen Gewerbeverband und der IG Staufreies Kriens vorgestellt worden. Die Initianten verlangen einen Projektierungskredit für eine Attraktivierung des Zentrums.

Unter einem attraktiven Zentrum verstehen die Initianten eine Tempo-30-Zone auf der Kantonsstrasse im Zentrum. Gleichzeitig sollen dort genügend oberirdische Kurzzeitparkplätze zur Verfügung stehen. Ferner wird gefordert, dass Strassen im Norden und Süden des Zentrums als Entlastungsachsen uneingeschränkt für den Verkehr offen bleiben.

Mit ihrer Initiative wollen Gewerbeverband und IG Staufreies Kriens die ihrer Ansicht nach falsche Verkehrspolitik des Stadtrats in andere Bahnen lenken. Namentlich wenden sie sich gegen eine Begegnungszone auf der Gallusstrasse.

Kriens sei zu nahe an der Stadt, um eine eigene Fussgängerzone nachhaltig beleben zu können, heisst es in der Mitteilung. Zudem lebe das Gewerbe vom Durchgangsverkehr. In der bisherigen Verkehrspolitik der Stadt fehle die Prüfung innovativer Lösungen.

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