VOLKSSCHULE: Bis zu 1000 Franken Busse für müde Schüler

Ausgeschlafen, verpflegt und vorbereitet: So wünschen sich die Lehrer ihre Schüler. Basel will das rigoros durchsetzen – Luzern ist uneins.

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«Schlafen? Also gut. 50 Stutz. Die Busse würde euch glatt das Doppelte kosten.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

«Schlafen? Also gut. 50 Stutz. Die Busse würde euch glatt das Doppelte kosten.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

Bis zu 1000 Franken Busse für die Eltern der Schüler, die übermüdet, ohne Morgenessen oder unvorbereitet zur Schule kommen: Der Kanton Basel-Stadt will Pflichten für Eltern verbindlich regeln können, sagt der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann gegenüber der «SonntagsZeitung».

Im Kanton Luzern gehen die Meinungen dazu auseinander. Rolf von Rohr, Rektor der Stadtluzerner Volksschulen würde eine verbindlichere Zusammenarbeit mit den Eltern begrüssen. Charles Vincent hingegen, Leiter der Dienststelle für Volksschulbildung des Kantons Luzern, meint: «Das macht doch nur Sinn, wenn man ein Versäumnis auch überprüfen kann.»

Im Kanton Luzern gibt es derzeit nur dann eine rechtliche Handhabe, wenn Eltern ihre Kinder unentschuldigt vom Unterricht fernhalten. Bussen bis zu 3000 Franken sind in solchen Fällen möglich.

Simone Hinnen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.