VOLKSSCHULE: Leistungslohn für Luzerner Lehrer

Der Luzerner Regierungsrat will bei den Lehrpersonen das System der lohnwirksamen Qualifikation einführen. Alle zwei Jahre soll ein lohnwirksames Beurteilungs- und Förderungsgespräch stattfinden.

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Die Leistungen der Lehrerinnen und Lehrer an den Luzerner Volksschulen sollen sich künftig auf den Lohn auswirken. (Bild Keystone)

Die Leistungen der Lehrerinnen und Lehrer an den Luzerner Volksschulen sollen sich künftig auf den Lohn auswirken. (Bild Keystone)

Die Schulen verfügen zwar bereits heute über Qualitätsmanagementsysteme, die auch eine Beurteilung der Arbeit der Lehrpersonen beinhalten. Anders als beim übrigen Staatspersonal sind diese bis jetzt aber nicht direkt lohnwirksam. In einer Motion war vom Regierungsrat verlangt worden, mögliche Varianten von lohnwirksamen Qualifikationssystemen sowie deren Auswirkungen und Kosten aufzuzeigen.

Gespräch alle zwei Jahre
Im nun vorliegenden Planungsbericht an den Kantonsrat schlägt die Regierung eine Lösung vor, in der alle zwei Jahre ein lohnwirksames Beurteilungs- und Fördergespräch stattfinden soll. Der entsprechende Beurteilungswert soll somit für zwei Jahre Gültigkeit haben. Diese Lösung soll im Rahmen des heute geltenden Besoldungssystems mit Lohnklassen und Stufen umgesetzt werden. Nach Ansicht der Regierung könne der Mehraufwand der Schulleitungen für zusätzliche Unterrichtsstunden bei diesem Modell in Grenzen gehalten werden.

Für die Umsetzung der lohnwirksamen Beurteilung seien zusätzliche finanzielle Mittel im Umfang von rund 1,8 Millionen Franken notwendig. Diese ergäben sich vor allem aus dem Mehraufwand für zusätzliche Unterrichtsbesuche der Schulleitungen. Für die Einführung des neuen Systems sei zudem mit Kosten von 250'000 Franken zu rechnen.

red