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VOLKSSCHULE: Schulen der Stadt Luzern bauen Betreuungsangebot aus

In der Stadt Luzern sollen mehr Kindergärtler und Primarschüler ganztägig betreut werden können. Dies schlägt die Stadtregierung dem Parlament vor. Über Mittag geöffnet sein sollen neu auch die Sekundarschulen.
Das Betreuungsangebot in der Stadt Luzern wird ausgebaut. Auf dem Bild ist der Neubau für die Betreuung der Kinder im Schulhaus Geissenstein vom 31. August 2015 zu sehen. (Bild Dominik Wunderli)

Das Betreuungsangebot in der Stadt Luzern wird ausgebaut. Auf dem Bild ist der Neubau für die Betreuung der Kinder im Schulhaus Geissenstein vom 31. August 2015 zu sehen. (Bild Dominik Wunderli)

Das Stadtparlament hatte 2012 beschlossen, dass bis zum Schuljahr 2017/18 im Kindergarten und in der Primarschule ein kostenpflichtiges Tagesstrukturangebot aufgebaut werden soll. Dieses wird 560 Tagesplätze und 220 zusätzliche Mittagsplätze umfassen. Aus finanziellen Grünen war auf Angebote für Sekundarschüler verzichtet worden.

Wie der Stadtrat am Freitag mitteilte, soll dieses Angebot zwischen 2018 und 2021 ausgebaut werden. Heute besuchen 27 Prozent der 4450 Kindergärtner und Primarschüler ein Tagesstrukturangebot. Die Stadtregierung schätzt, dass der Anteil auf 35 bis 40 Prozent ansteigen werde. Die Zahl der Tagesplätze solle deswegen bis 2021 um weitere 150 auf 710 Tagesplätze ausgebaut werden.

Zudem schlägt die Regierung dem Grossen Stadtrat vor, auch an den Sekundarschulen ein Angebot über Mittag aufzubauen. Ab dem Schuljahr 2018/19 sollen die Oberstufen über Mittag offen sein, wenn am Nachmittag unterrichtet wird. Die Jugendlichen können sich dann beaufsichtigt in der Schule aufhalten.

Ab 2020/21 sollen in den Sekundarschulen auch Mahlzeiten kostenpflichtig bezogen werden können. Der Stadtrat geht davon aus, dass etwa 20 Prozent der Sekundarschüler den Mittag in der Schule verbringen werden.

Für diesen Ausbau rechnet der Stadtrat mit einmaligen Infrastruktur- und Mobiliarkosten von 430'000 Franken. 2015 belief sich der Aufwand für die Tagesplätze und Mittagstische auf 8,3 Millionen Franken. Davon übernahm die Stadt 4,7 Millionen Franken. Dieser Betrag dürfte sich durch den Ausbau von 2018 bis 2021 um 1,4 Millionen Franken erhöhen. (sda)

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