VOLKSSCHULEN
Immer mehr Luzerner Schülerinnen und Schüler müssen in Quarantäne

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den Luzerner Volksschulen, die sich in Isolation oder Quarantäne begeben müssen, steigt weiter an. Beim Lehrpersonal bleibt die Lage dagegen soweit stabil. Die verkürzte Quarantänedauer soll die Organisation des Unterrichts trotzdem etwas erleichtern.

Sandro Renggli
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Die Omikron-Welle sorgt schweizweit weiter für steigende Corona-Fallzahlen. Auch die Luzerner Schülerinnen und Schüler und das Lehrpersonal sind davon betroffen. Per 13. Januar sind an den Luzerner Volksschulen 696 Lernende in Isolation (davon 92 in Kindergarten und Basisstufe ohne Maskenpflicht). In der Vorwoche waren es noch 371 Lernende, 42 davon in Kindergarten und Basisstufe. In Isolation muss sich begeben, wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

In Quarantäne (Personen, bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit dem Coronavirus besteht) sind an den Luzerner Volksschulen momentan 939 Lernende, davon 219 in Kindergarten und Basisstufe ohne Maskenpflicht. Auch hier sind die Zahlen im Vergleich zur Vorwoche höher, als insgesamt 653 Lernende, davon 114 in Kindergarten und Basisstufe, in Quarantäne waren.

Höhere Zahlen teilweise auch aufgrund repetitivem Testen

«Die Zahl der Lernenden in Quarantäne und Isolation ist deutlich gestiegen», bestätigt Regula Huber, Leiterin Kommunikation des Bildungs- und Kulturdepartements des Kantons Luzerns auf Anfrage. Allerdings sei dies auch teilweise dem repetitiven Testen verschuldet. «Damit werden mehr Infizierte entdeckt», so Huber.

Beim Lehrpersonal sei die Zahl der sich in Isolation oder Quarantäne befindlichen Personen derweil «stabil geblieben»: 181 Lehrpersonen befinden sich in Isolation, in der Vorwoche waren es 177. In Quarantäne sind 56 Lehrpersonen, in der Vorwoche waren es 66. Kann die Verkürzung der Quarantänedauer auf fünf Tage das Lehrpersonal dennoch etwas entlasten? «Die neuen Quarantäneregeln haben noch keine Auswirkungen auf die Zahlen dieser Woche», erklärt Huber. «Die kürzeren Fristen dürften jedoch künftig die Organisation des Unterrichts etwas erleichtern.»

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