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VOLKSZÄHLUNG: Bewohnerlisten: Viele Hausbesitzer blocken

Die Post fordert von allen Hausbesitzern die Herausgabe der Namen ihrer Hausbewohner. Jeder Vierte reagierte erst mal nicht.
(Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

(Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Erstellen von Wohnungs- und Bewohnerlisten im Kanton Luzern stösst auf Widerstände. 25 Prozent der angeschriebenen Wohneigentümer und Hausverwaltungen hätten bis zur Frist Mitte Januar nicht reagiert, sagt Marcel Zahnd, Projektmanager bei der Post. Diese sammelt im Auftrag des Kantons für die schweizweite Registerharmonisierung die Angaben für die geplanten Wohnungs- und Bewohnerlisten.

Protest nützt den Hausbesitzern wenig. Sie sind gemäss dem kantonalen Registergesetz verpflichtet, die Daten der Post zu liefern. Zu den einzelnen Wohnungen sind nur jene Bewohner aufzuführen, die dem Eigentümer auch bekannt sind. Erhebungen oder Nachfragen müssen diese nicht vornehmen. Ob der Kanton Hausbesitzer büsst, die ihre Daten nicht herausgeben, ist noch nicht entschieden. Die Daten unterliegen dem Datenschutz und würden lediglich für die Harmonisierung der Register im Kanton verwendet, versichert Lustat Statistik Luzern.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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