VOLLEYBALL: Beachvolleyball-Elite kommt nach Luzern

In einem Monat macht die Elite der Beachvolleyszene in Luzern Halt. Am Montag haben die Organisatoren über die Eckdaten des Turniers informiert.

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Während vor dem Lido der erste Bagger auffährt, geben vier Schweizer Nationalspielerinnen schon mal ein erstes Müsterchen ab (von links): Joana Heidrich, Anouk Vergé-Dépré, Isabelle Forrer, Tanja Goricanec und Tanja Hüberli. (Bild: Pius Amrein)

Während vor dem Lido der erste Bagger auffährt, geben vier Schweizer Nationalspielerinnen schon mal ein erstes Müsterchen ab (von links): Joana Heidrich, Anouk Vergé-Dépré, Isabelle Forrer, Tanja Goricanec und Tanja Hüberli. (Bild: Pius Amrein)

Das «FIVB World Tour Open» macht vom 12. bis 17. Mai auf der Luzerner Lidowiese Halt, dem ersten Turnier auf europäischem Boden in diesem Wettspielkalender. Die Besten der Besten, die Spitzenteams aus Brasilien, China, Deutschland, Argentinien, Neuseeland, Kanada, Spanien, Mexico, USA und weiteren Ländern geben sich ein Stelldichein. Insgesamt kämpfen 32 Männer- und 32 Frauenteams um Siege und Medaillen, Ruhm und Ehre. Während die Schweiz bei den Männern eher Aussenseiterchancen besitzt, drängen die Schweizer Frauen mit ihren aufkommenden Teams direkt an die Spitze.

Tribüne für 2500 Zuschauer

Insgesamt werden für die rund 200 Spiele 46 Lastwagen voll Sand herangekarrt. Das entspricht über tausend Tonnen Quarzsand. Die Veranstalter bauen auf der Lidowiese eine Tribüne mit einem Fassungsvermögen für 2500 Zuschauer auf. Erwartet werden an allen Wettkampftagen 40'000 Zuschauer. Im Einsatz stehen gegen 300 Helfer. Dank Sponsoren ist der Eintritt an allen Turniertagen kostenlos.

Warum Luzern?

In der Schweiz setzen Gstaad mit seinem traditionsreichen Grossturnier und dieses Jahr die EM in Biel die Akzente. Luzern hat etwas anderes im Sinn: «Hier soll ein wahres Boutique-Turnier entstehen», sagt OK-Präsident Marcel Bourquin. «Klein, aber fein» will sich das Luzern Open einen festen Platz im Wettkampfkalender der Weltelite erobern, hinter den weltweit vier Major- und den sechs Grand Slam Turnieren. Gemäss den Organisatoren soll Luzern für die Athleten in Zukunft einen wichtigen Stellenwert einnehmen, insbesondere für das Sammeln von Punkten für das Ranking.

Turnierdirektor ist Siegbert «Siggi» Brutschin, Direktor des Grand Slam Turniers in Berlin. Er spricht von einem «Tempo-Anlass»: «Wir bauen gewissermassen eine Stadtstruktur im Niemandsland. Strom, Wasser, Essen,
Kommunikation und vieles mehr muss für Athleten, Zuschauer und Medien herangeschafft werden.»

2016 findet dann auf der Lidowiese die U21-WM im Beachvolleyball statt. 2008 ging an derselben Stelle das Turnier der inzwischen eingestellten European Championship Tour über die Bühne.

HINWEIS
Weitere Infos zum Turnier auf www.beachvolley-lucerne.ch

Mehr zum Thema am 14. April in der Neuen LZ.

pd/rem

Die Schweizermeisterinnen Tanja Hüberli (links) und Tanja Goricanec werden Mitte Mai auch in Luzern zu bestaunen sein, im Bild 2014 an der Coop Beachtour in Basel. (Bild: Keystone)

Die Schweizermeisterinnen Tanja Hüberli (links) und Tanja Goricanec werden Mitte Mai auch in Luzern zu bestaunen sein, im Bild 2014 an der Coop Beachtour in Basel. (Bild: Keystone)

Diese Schweizer Spielerinnen sind Mitte Mai in Luzern in Aktion zu sehen. (Bild: PD)

Diese Schweizer Spielerinnen sind Mitte Mai in Luzern in Aktion zu sehen. (Bild: PD)