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Vom Konzept bis zur Einführung

Lehrplan 21

März 2004: Die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (D-EDK) beschliesst das Mandat für einen neuen Lehrplan.

Mai 2005: Das Konzept für die Entwicklung eines «Deutschschweizer Lehrplans für die Volksschule» wird allen Kantonen zur Konsultation freigegeben.

November 2005: Ergebnis der Konsultation: Alle antwortenden Kantone stimmen der Zielsetzung eines einheitlichen Lehrplans im Grundsatz zu.

März 2006: Die D-EDK startet die Entwicklung eines gemeinsamen Lehrplans für die Volksschule der deutschsprachigen Schweiz. Ziel: Der neue Lehrplan soll 2011 zur Einführung bereit sein.

Januar 2009: Grundlagenbericht wird zur Vernehmlassung freigegeben: In Anlehnung an das 21. Jahrhundert und die 21 teilnehmenden Projektkantone heisst das Werk «Lehrplan 21» (LP 21).

September 2009: Auswertung der Vernehmlassung: In den Detail­fragen gehen die Meinungen weit auseinander. Bemängelt wird unter anderem das Fehlen übergeordneter Bildungsziele im Sinne von Aussagen zum Bildungsverständnis und zur Beurteilung. Der Bericht wird überarbeitet.

Oktober 2010: Erarbeitung des LP 21: Mehrere Teams, die zur Hälfte aus Lehrern und Fachdidaktikern bestehen, sollen diesen innert zwei Jahren ausarbeiten. Ziel: Der neue Lehrplan soll 2014 den Kantonen zur Einführung übergeben werden.

Juni 2012: Erste Version des LP 21 liegt vor. Kantone und schulnahe Organisationen erhalten Einblick und dürfen Feedbacks geben.

Juni 2013: Zweite Version des LP 21 wird veröffentlicht. Öffentliche Vernehmlassung beginnt. Das Echo ist gewaltig und sehr kritisch. Zu grosser Umfang, ein extremer Detaillierungsgrad sowie die teilweise zu hohen Anforderungen werden dem LP 21 angelastet.

April 2014: Vernehmlassung ist abgeschlossen. Mehrere Beschlüsse werden gefasst: Der Lehrplan 21 wird um 20 Prozent gekürzt; der Aufbau der Kompetenzen soll weniger kleinschrittig beschrieben werden, in manchen Bereichen soll das Niveau der Anforderung gesenkt werden. Die Einführung ist in den meisten Kantonen auf das Schuljahr 2017/18 vorgesehen.

Dezember 2014: Luzerner Regierungsrat beschliesst die Einführung des Lehrplans 21.

März 2015: Die druckfertige Fassung des überarbeiteten Lehrplans erscheint.

September 2015: Als erster Kanton führt der Kanton Basel-Stadt den Lehrplan 21 ein.

Juni 2016: Im Kanton Basel-Landschaft kommt die erste von etlichen Initiativen gegen den neuen Lehrplan vor die Urne und wird dort abgelehnt.

2016 bis Mai 2017: Ähnliche Initia­tiven im Thurgau, in Schaffhausen, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Solothurn und im Aargau scheitern ebenfalls an der Urne.

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