«vom Pilatus»: Neues Label soll Produzenten aus dem Pilatusgebiet vernetzen

Rund um den Pilatus werden zahlreiche Produkte hergestellt. Diese sollen künftig in einer einheitlichen Produktelinie erfasst und vernetzt werden.

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(rai) Mit dem Projekt «vom Pilatus» sollen Produkte, die rund um das Luzerner Bergmassiv produziert werden, erfasst und vernetzt werden, wie es in einer Medienmitteilung des Gemeindeverbands LuzernPlus heisst. Lanciert wurde das Projekt von den Gemeinden Horw, Kriens und Schwarzenberg sowie von LuzernPlus.

Das Pilatusgebiet sei eine «einzigartige Natur- und Kulturlandschaft» mit zahlreichen Land- und Forstwirtschaftsbetrieben, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Unterstützung der Produzenten um den Pilatus trage zum Erhalt des Gebietes bei. Dies sei nicht nur für die Bevölkerung, sondern auch für den Tourismus lohnenswert.

Blick in den Hofladen Niederberger, Kriens.

Blick in den Hofladen Niederberger, Kriens.

Bild: PD

Bisher wurde Gemüse, Früchte, Honig, Käse, Fleisch und Produkte wie Anfeuerholz oder Christbäume vereinzelt in Hofläden oder auf Märkten verkauft. Durch das Label «vom Pilatus» sollen die verschiedenen Produkte vernetzt und als regionale Spezialitäten verkauft werden. Heute würde viel Wert auf natürliche und nachhaltige Produkte aus lokaler und regionaler Herstellung gelegt werden. «Regionalität bedeutet kurze Kreisläufe. Produkte, die hier hergestellt werden, sollen hier verkauft werden. Dadurch bleibt ein grosser Teil der Wertschöpfung bei den Produzenten», wird Cyrill Wiget, Stadtpräsident von Kriens, zitiert.
Auch der Bund unterstützt das Projekt durch Mittel für die Neue Regionalpolitik (NRP).

Das Projekt ist in vier Phasen gegliedert und soll von 2019-2022 andauern. Danach solle die Organisation selbständig und selbsttragend sein. Projektleiter ist Raphael Bieri.