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Von 24 auf 23 Grad: Uni spart bei Heizkosten

Die Uni Luzern senkt die Temperatur in den Büroräumen während der Heizperiode künftig von derzeit 24 auf 23 Grad. Damit sollen 10'000 Franken eingespart werden. Auch weitere Sparmassnahmen sind geplant.
Die Pädagogischen Hochschule (PH) in Luzern entsendet dieses Jahr 235 Absolventen von der Ausbildung in die Berufspraxis. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Pädagogischen Hochschule (PH) in Luzern entsendet dieses Jahr 235 Absolventen von der Ausbildung in die Berufspraxis. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Sparpläne des Kanton Luzern im Bereich Bildung treffen auch die Universität Luzern. Damit das budgetierte Defizit von 661'000 Franken nicht weiter anwächst und keine Entlassungen nötig werden, schlägt die Unileitung einige Sparmassnahmen vor.

So soll laut «Sonntagszeitung» die Heiztemperatur um ein Grad von 24 auf 23 Grad gesenkt werden, wovon man sich eine Einsparung von 10'000 Franken erhofft. Zudem wird auf das gedruckte Vorlesungsverzeichnis verzichtet (Einsparung: 30'000 Franken) und die Lebensdauer von Computern um ein Jahr verlängert (40'000 Franken). Weiter werden die Weiterbildungskosten des Administrativpersonals um 50'000 Franken gekürzt und ein Einstellungsstopp verhängt. Ein reduzierter Stromverbrauch soll 5000 Franken einsparen.

Richli: «Ich war erstaunt»

In seiner Antwort auf einen offenen Brief der Jungen Grünen Kanton Luzern (siehe Box) gesteht Uni-Rektor Paul Richli ein, dass er «selber auch erstaunt war, dass gemäss Arbeitsrecht für Räume der für uns relevanten Art 24 Grad Celsius verlangt werden». Diese Temperatur habe eine interne Abklärung ergeben. Richli will die Sache nun nachprüfen.

bep

Junge Grüne fordern 20 Grad

Die Jungen Grünen Kanton Luzern haben zu dem Artikel in der «Sonntagszeitung» einen offenen Brief an Uni-Rektor Paul Richli geschrieben. Sie sind der Meinung, dass im Winter Temperaturen zwischen 19 und 21 Grad ökologischer, ökonomischer sowie erheblich besser für die Konzentrationsfähigkeit der Mitarbeiter und Studierenden wären. Verschiedene Studien würden zeigen, dass die optimale Temperatur für Arbeit und Studium bei 20 Celsius lägen. Sie seien deshalb der Meinung, dass eine weitere Anpassung der Betriebstemperatur in mehrfacher Hinsicht ein absolut sinnvoller Schritt darstellen würde. pd/bep

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