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Von der Hilfs- zur Kreditkasse

Die sechs Mitarbeiter der Landwirtschaftlichen Kreditkasse des Kantons Luzern bearbeiten pro Jahr etwa 200 Gesuche. Dabei geht es um finanzielle Hilfe für Haus- und Stallbauten, für Landkäufe, Betriebsübernahmen oder Umstellungen auf den biologischen Landbau.
Lukas Nussbaumer

Jährlich fliessen rund 40 Millionen Franken zu den Landwirten, von denen es im Kanton Luzern noch knapp 4700 gibt. Die gewährten Kredite sind zinslos und müssen in der Regel innerhalb von 10 bis 18 Jahren zurückbezahlt werden. Die Büros der Kreditkasse in Sursee befinden sich im gleichen Gebäude wie jene der Dienststelle Landwirtschaft und Wald, mit der laut dem künftigen Geschäftsführer Samuel Brunner aus Rothenburg ein guter Austausch besteht.

Die Summe der gewährten Agrarkredite pro Landwirtschaftsbetrieb ist seit Anfang dieses Jahres durch eine Verordnungsänderung unlimitiert. Die Obergrenze der Starthilfe für Junglandwirte (bis zum Alter von 35 Jahren) beträgt 270 000 Franken. Für den Kauf von Landmaschinen werden keine Kredite bewilligt. Der Kasse fliessen seit 2016 keine neuen Bundesmittel mehr zu; Kredite werden ausschliesslich durch Rückzahlungen gewährt.

Seit 1933 flossen 1,4 Milliarden an Bauern

Zwischen 1933 und 1962 hiess die öffentlich-rechtliche Genossenschaft – mit Abstand grösster Genossenschafter ist der Kanton Luzern – Bauernhilfskasse, seither Landwirtschaftliche Kreditkasse. Seit 1933 wurden die Luzerner Bauern mit rund 1,4 Milliarden Franken unterstützt. Einen Verlust musste die Kasse in ihrer Geschichte noch nie hinnehmen. Dies sei auf die gute Zahlungsmoral der Landwirte zurückzuführen, aber auch auf die enge Betreuung durch die Berater der Kasse, sagt Samuel Brunner.

Die Kreditkasse verteilt aber nicht nur selber Geld, sondern erstellt zuhanden von gemeinnützigen Institutionen auch Gutachten. Allein durch die Berghilfe flossen so im letzten Jahr über 1,6  Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge an hilfewürdige Luzerner Bauernfamilien. (nus)

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