Von Luzern inspiriert? Die Chinesen bauen ihr eigenes «Löwendenkmal»

Das Löwendenkmal in Luzern kennt die ganze Welt, vor allem viele der chinesischen Touristen. Jetzt hat China seine eigenen Steinlöwen – nur grösser, viel grösser.

Janick Wetterwald
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Einer der beiden Steinlöwen in der Bergregion Laoshan in Nanjing. (Bild: Cui Xiao/ VCG via Getty Images)

Einer der beiden Steinlöwen in der Bergregion Laoshan in Nanjing. (Bild: Cui Xiao/ VCG via Getty Images)

30 Meter hoch sind die beiden Steinlöwen neben einem Hotelkomplex in der chinesischen Stadt Nanjing im Osten des Landes. 100 Arbeiter haben über ein halbes Jahr an diesen Skulpturen gearbeitet.

Geht es rein um die Grösse, haben die Chinesen das Luzerner Löwendenkmal übertrumpft. Was die Schönheit betrifft, kann sich jeder selber auf einen Gewinner festlegen.

Die Skulptur in Luzern hat mit Sicherheit die längere Geschichte. Seit 1821 wacht der Löwe in Luzern, seit 2006 steht die Steinskulptur unter Denkmalschutz. Das Denkmal erinnert an gefallene Schweizergardisten beim Tuileriensturm in Paris. Millionen von Touristen machen jährlich Halt beim Luzerner Löwendenkmal.

Touristen knipsen vor dem Löwendenkmal ein Selfie. (Bild: Isabelle Jost (Luzern, 28. Juni 2017))

Touristen knipsen vor dem Löwendenkmal ein Selfie. (Bild: Isabelle Jost (Luzern, 28. Juni 2017))

In Amerika gibt es zwei Skulpturen, die dem Löwendenkmal noch mehr gleichen als die Kolosse in China. Das Monument Lion of the Confederacy steht auf dem Oakland Cemetery in Atalanta. Das zweite «Löwendenkmal» ist in Colorado Springs zu Hause.

Das Denkmal bei der Eröffnung am 15. Mai in Colorado Springs.
3 Bilder
Das Denkmal in Arbeit.
Modell des Denkmals. Bilder: Pikes Peak Region Peace Officers' Memorial

Das Denkmal bei der Eröffnung am 15. Mai in Colorado Springs.