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Von Wolhusen in den Vatikan: Luzerner wird Major der Schweizergarde

Der Luzerner Martin Kurmann ist neuer Major der Päpstlichen Schweizergarde im Vatikan. Der 35-Jährige aus Wolhusen LU wurde bereits am 1. Januar von Papst Franziskus ernannt. Er diente von 2003 bis 2005 als Hellebardier in der Garde.
Rekruten der päpstlichen Schweizergarde nehmen in der Peterskirche an der Messe teil, die der Vereidigung der neuen Schweizer Garde vorausgeht. (Bild: Gabriele Putzu/Keystone (Rom, 6. Mai 2018))

Rekruten der päpstlichen Schweizergarde nehmen in der Peterskirche an der Messe teil, die der Vereidigung der neuen Schweizer Garde vorausgeht. (Bild: Gabriele Putzu/Keystone (Rom, 6. Mai 2018))

(sda) Kurmann ersetzt Lorenzo Merga, der den Dienst beim Pontifex vor 22 Jahren angetreten hatte, wie es im Vatikan am Samstag auf Anfrage hiess. Der neue Major verfolgte nach seiner Zeit als Gardist weiterhin eine Karriere im Sicherheitssektor, erst bei der Schweizer Armee, dann bei der Luzerner Polizei. Dort war er zuletzt Chef Aus- und Weiterbildung.

Martin Kurmann. (Bild: PD)

Martin Kurmann. (Bild: PD)

Als Major wird er nicht nur für die Führung eines Geschwaders zuständig sein, sondern als Chef Sicherheit ebenfalls Verantwortung für den Diensteinsatz, die Operationen, die Einsatzzentrale und die Einsatzplanung übernehmen.

Mit Kurmanns Ernennung ist ein zweiter Luzerner in der Garde-Führung vertreten: Seit 2015 hat Christoph Graf aus Pfaffnau als Kommandant die Gesamtleitung der kleinsten Armee der Welt inne.

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