VORANSCHLAG: Allmend-Investitionen finanziell «vertretbar»

Durchzogenes Budget hin oder her: Aus finanzpolitischer Sicht sei die Realisierung des Projektes eine Chance, hält die Stadt Luzern fest. Zudem drohten 14 Millionen Franken Verlust, wenn das Volk an der Urne Nein sagt.

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Die geplante Sportarena auf der Allmend. (Bildmontage pd)

Die geplante Sportarena auf der Allmend. (Bildmontage pd)

Abgesehen davon, dass das Projekt KOI durch seine hervorragende Qualität überzeuge: Aus finanzpolitischer Sicht sei die Realisierung des Projektes eine Chance, zu attraktiven Konditionen neue Sportstätten für die Bevölkerung bereitzustellen, heisst es in der Medienmitteilung zum Budget-Voranschlag, der für Luzern und Littau nicht gerade rosige finanzielle Aussichten prognostiziert (siehe Artikelverweis).

Zurück auf «Feld 1»
Bei einer Ablehnung der Vorlage würden sich die Ansprüche und der Erneuerungsbedarf der veralteten Sportstätten nicht in Luft auflösen, wie es weiter heisst. Denn die Bedürfnisse seien ausgewiesen. Zudem: «Es wäre allerdings sehr fraglich, ob sich ein neues Projekt wiederum zum Teil mit kommerziellen Nutzungen finanzieren liesse.» Und: «Die Stadt wäre ausserdem mit hohen (nicht nachhaltigen) Instandhaltungsinvestitionen konfrontiert, um die Sicherheit zu gewährleisten. Wenn KOI nicht realisiert werden könnte, würde die Stadt Luzern rund 14 Mio. Franken Planungs- und Vorbereitungskosten 'in den Sand setzen' und es müsste wieder auf Feld eins begonnen werden.»

Das geschätzte Investitionsvolumen im Zusammenhang mit der Sportarena von rund 250 bis 300 Mio. Franken werde sich positiv auf die Luzerner Wirtschaft auswirken, ist man überzeugt: «Die Aufträge für die Bauwirtschaft kommen zu einer Zeit, in der die Branche mit rückläufigen Volumen zu kämpfen hat. Die Investitionen sichern nicht nur direkt involvierte Arbeitsplätze, sondern haben auch einen positiven Effekt auf viele kleinere und mittelgrosse Betriebe der ganzen Region. Unterhalt und Betrieb der Anlagen werden auch nach der Bauzeit für Beschäftigung und Wertschöpfung sorgen. Schliesslich schaffen Events im Bereich Spitzensport und Freizeit zusätzliche Arbeitsplätze.»

scd