Vormundschaftsbehörde braucht mehr Platz

Die Stadt Luzern braucht mehr Platz für eine neue Fachbehörde im Vormundschaftswesen. Der Stadtrat beantragt deshalb dem Grossen Stadtrat eine Verlängerung und Ausweitung des bisherigen Mietvertrages.

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Bereits seit Januar 2010 mietet die Stadt Luzern Räumlichkeiten an der Pilatusstrasse 22. Untergebracht sind dort 20 Arbeitsplätze des Sekretariats der Vormundschaftsbehörde (SVB). Es handelt sich um ein befristetes Mietverhältnis auf drei Jahre, das auf den 31. Dezember 2012 auslaufen würde, wie der Stadtrat informiert.

Der Bundesrat hat aber auf den 1. Januar 2013 ein neues Kindes- und Erwachsenenschutzrecht in Kraft gesetzt, das unter anderem auch die Schaffung von interdisziplinären Fachbehörden vorschreibt. Neu ist die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) umfassend für alle Entscheidungen im Vormundschaftswesen zuständig. Neben dieser Aufgabenverschiebung führe auch die Schaffung neuer Institute wie Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung zu einer Ausdehnung der Ausgaben.

Unter Berücksichtigung der neuen Vorgaben sowie der ansteigenden Fallzahlen wird bis Ende 2013 ein Wachstum von 13 Arbeitsplätzen, bis Ende 2014/2015 eines von 16 Arbeitsplätzen prognostiziert.

Dafür beantragt der Stadtrat dem Parlament in einem entsprechenden Bericht und Antrag, die bisher gemieteten Räume bis Ende 2022 zu sichern. Zudem soll das Parlament die Mietofferte für die zusätzlichen Räume annehmen und dafür einen Kredit von 2,9 Millionen Franken genehmigen.

pd/raz/sda/rem