VORSTOSS: «Mit dem Grendel vorwärtsmachen»

CVP und SP setzen Dampf auf: Sie wollen, dass Grendel und Löwengraben rasch attraktiver werden. Die SVP stellt sich quer, die FDP wartet auf den Stadtrat.

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Baudirektor Kurt Bieder am Grendel. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Baudirektor Kurt Bieder am Grendel. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Die CVP hat zusammen mit der SP eine Motion eingereicht, die eine gesamtheitliche Planung für eine Attraktivierung von Grendel und Löwengraben verlangt.

«Der Zeitpunkt dafür ist genau richtig», sagt SP-Grossstadtrat Dominik Durrer. Demnächst werde der Schweizerhofquai umgestaltet, und auch der Mühlenplatz solle definitiv autofrei werden. «Was liegt da näher, als die Verbindungsachse Grendel und Löwengraben ebenfalls neu zu planen?»

Grüne dafür, SVP dagegen
Die Motion von CVP und SP hat praktisch bereits jetzt die Mehrheit des Parlaments hinter sich, denn die Grünen werden sie mehrheitlich unterstützen, wie Grünen-Fraktionschefin Christa Stocker sagt: «Von einer durchgängigen guten Gestaltung vom Grendel bis zum Reussufer am Mühlenplatz kann die Altstadt enorm profitieren.»

SVP-Fraktionschef Yves Holenweger hat eine ganz andere Meinung: «Mit dem Fahrverbot am Grendel wurden die Erwerbsgrundlagen für ein Klein- und Kleinstgewerbe eliminiert.» Deshalb möchte er die Autos wieder zulassen.

Baudirektor Kurt Bieder stellt in Aussicht, dass der Stadtrat bis Ende 2008 dem Parlament sagt, wie er sich den weiteren Weg vorstellt. Er sieht voraus: «Die Interessen werden stark auseinandergehen.»

Ruth Schneider

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.