VORUNTERSUCHUNG: Armeeunfall in Luthern: Justiz schaltet sich ein

Bei einem Unfall mit einem Nebelkörper Mitte September wurde ein Rekrut schwer verletzt. Gegen drei verantwortliche Armeeangehörige läuft jetzt ein Verfahren.

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(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Bei der eröffneten Voruntersuchung ermittelt der militärische Untersuchungsrichter gegen zwei von ihnen wegen Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung, gegen den dritten wegen Verdachts auf Verletzung von Dienstvorschriften, wie Militärjustiz-Sprecherin Silvia Schenker am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur AP sagte. Die vorläufige Beweisaufnahme sei abgeschlossen.

Bei dem Unfall war ein Rekrut so schwer verletzt worden, dass er auf der Intensivstation gepflegt werden musste. Er konnte erst Mitte Oktober aus dem Spital entlassen werden und befindet sich laut Schenker auf dem Weg zur Besserung. Ein weiterer Rekrut konnte das Spital bereits kurz nach der Einlieferung wieder verlassen.

ap