WACHSTUM: Die Fusion Littau-Luzern wird immer fassbarer

Am deutlichsten spüren die Littauer die Wirkung der Fusion im Portemonnaie. Jetzt weiss man auch mehr über den Schulzahnarzt oder Gebühren für Sportvereine.

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Urs W. Studer (links) und Josef Wicki beim Unterschreiben des Fusionsvertrags im Juni 2007. (Bild Markus Forte/Neue LZ)

Urs W. Studer (links) und Josef Wicki beim Unterschreiben des Fusionsvertrags im Juni 2007. (Bild Markus Forte/Neue LZ)

Ein Feuerwerk wird am Neujahrs-abend 2010 den Vollzug der Fusion zwischen Littau und Luzern besiegeln. Das gaben Stadtpräsident Urs W. Studer und Gemeindepräsident Josef Wicki am Mittwoch vor den Medien bekannt. Der Fusionszug sei in voller Fahrt, versicherte Projektleiter Peter Mendler. Jetzt werden die Auswirkungen zunehmend konkret. Sie betreffen vor allem Littau.

Ab dem Schuljahr 2010/11, also ab August 2010, profitieren Littauer Schüler von einem Ausbau. Dies äussert sich etwa in einer dritten Schulmusikstunde oder in verschiedenen Gratisangeboten. Auf das Schulzahnarztmodell hat die Fusion keinen Einfluss. Der Steuerfuss sinkt in Littau von 2.20 auf 1.75 Einheiten (wie Stadt Luzern heute schon). Für die Littauer bedeutet das 20 Prozent weniger Gemeindesteuern oder 11 Prozent tiefere Steuerrechnungen insgesamt. Zudem soll die finanzielle Situation für Kultur- und Sportvereine insgesamt mindestens gleich gut sein wie heute.

Ruth Schneider

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.