WACHSTUM: Limiten kommen schlecht an

Der Kanton will die Bevölkerungsentwicklung für Gemeinden einschränken. Bei diesen kommen die Pläne nicht gut an und die Parteien sind gespalten.

Matthias Stadler
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Die Luzerner Bevölkerung soll bis ins Jahr 2035 um 50 000 Personen wachsen. Der Kanton würde dann 435 000 Einwohner zählen. Mit diesen Zahlen rechnet das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern in der Teilrevision des kantonalen Richtplans.

Die Teilrevision wurde Anfangs Juli von der Regierung vorgestellt, nun ist die Vernehmlassung zu Ende. Sämtliche im Kantonsrat vertretenen Parteien sowie diverse Interessensgruppen haben ihre Stellungnahme eingereicht.

Der Verband Luzerner Gemeinden bezeichnet die Revision als «unausgereift». Der Kanton habe es versäumt, vorgängig mit den Gemeinden zu sprechen.

Auch die SVP, FDP und die Grünen kritisieren das Papier. Die CVP, die GLP und die SP zusammen mit der Juso bewerten das Papier positiv.