WAHL: Käslin ist der neue Bauernverband-Präsident

Der Beckenrieder Landwirt Bruno Käslin wird neuer Präsident des Nidwaldner Bauernverbandes. Sorgen bereitet dem Verband der Preiszerfall an der Milchfront.

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Der frisch gewählte Bruno Käslin. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Der frisch gewählte Bruno Käslin. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

An der Generalversammlung feierte der Bauernverband Nidwalden sein 125-jähriges Bestehen und wählte den Beckenrieder Landwirt Bruno Käslin als neuen Präsidenten. Der 41-jährige SVP-Gemeinderat und Sohn des ehemaligen Regierungsrates Hanspeter Käslin löst Hanspeter Niederberger ab, der den Verband während der letzten sechs Jahre präsidiert hat.

Auf Bruno Käslin wartet zweifellos ein grosses Pensum. Der Strukturwandel und auch der Preiszerfall beim Milchmarkt macht auch den Nidwaldner Bauern zu schaffen. Hanspeter Niederberger spricht in seinem Jahresbericht von «Schindluderei» seitens der Verwerter und der Handelsorganisationen. Noch vor einem Jahr wurden die Milchproduzenten von den Verwertern aufgefordert, zusätzlich zu den bestehenden Milchkontingenten Mehrmengen zu produzieren. Dies mit der Folge, dass auf dem Markt ein Überangebot entstanden sei.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.