Kommentar

Wahlen Buchrain: Nur 37 Stimmen für Stephan Betschen – das ist eine Ohrfeige

Mit seinem Sololauf kurz vor den Wahlen ist Sozialvorsteher Stephan Betschen bei den Wählern zumindest bezüglich Gemeindepräsidium durchgefallen.

Roman Hodel
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Roman Hodel.

Roman Hodel.

Klarer geht’s nimmer: Nur gerade 37 der 4077 Wahlberechtigten haben Stephan Betschen ihre Stimme als Gemeindepräsident gegeben. Damit haben die Buchrainer in aller Deutlichkeit klargemacht, was sie von seinem Sololauf halten, sich ohne Segen der Partei(en) kurz vor dem Wahltermin noch schnell fürs Präsidium zur Wahl zu empfehlen: gar nichts.

Zwar wäre es sicher gut gewesen, wenn Betschen seine Absicht viel früher bekanntgemacht hätte, wie er selber sagt. Noch besser wäre allerdings, wenn er vor solchen Manövern zuerst mit seiner Partei Rücksprache nähme.

Denn auch in Buchrain sollten sich Exekutivmitglieder zuerst fragen, was gut für die Gemeinde und deren Bewohner ist – statt persönliche Ambitionen in den Vordergrund zu stellen und damit auch noch Gemeinderatskollegen zu brüskieren.

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