WAHLEN: CVP und FDP wollen eine Listenverbindung

Im Kanton Luzern sollen CVP und FDP für die Nationalratswahlen eine Listenverbindung eingehen. Dieser Vereinbarung schliessen sich auch BDP und EVP an.

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Spannen bei den Wahlen im Herbst zusammen: CVP-Präsident Pirmin Jung (links) und FDP-Präsident Peter Schilliger. (Bilder Pius Amrein und Gaetan Bally)

Spannen bei den Wahlen im Herbst zusammen: CVP-Präsident Pirmin Jung (links) und FDP-Präsident Peter Schilliger. (Bilder Pius Amrein und Gaetan Bally)

Mit der geplanten Listenverbindung wollen FDP, CVP, BDP und EVP bei den Nationalratswahlen am 18. Oktober sicherstellen, dass möglichst viele Restmandate in der bürgerlichen Mitte bleiben, wie die Parteien am Mittwochabend mitteilen.

Die Listenverbindung soll ein Zeichen sein, dass die zukünftigen Herausforderungen für den Kanton wie die nachhaltige Gestaltung der Kantonsfinanzen, die Sicherung der Rahmenbedingungen für die KMU, die Verkehrspolitik und die zukünftige Energiepolitik gemeinsam angepackt werden sollen.

Des Weiteren beantragen CVP und die FDP ihren Gremien eine gemeinsame Liste bei den Ständeratswahlen. Mit den beiden Kandidaten Ständerat Konrad Graber und Kantonsrat Damian Müller wollen sich die Parteien gemeinsam dafür stark machen, dass auch zukünftig die Luzerner Standesstimmen aus der bürgerlichen Mitte kommen.

Die CVP Luzern wird an ihrer Sitzung des Parteivorstandes vom 17. August und die FDP an der Delegiertenversammlung vom 18. August über die Empfehlung befinden. BDP und EVP haben in ihren Gremien die Listenverbindung zwischen CVP, BDP und EVP bereits beschlossen und stehen einer weiteren Verbindung mit der FDP positiv gegenüber.

Listenverbindungen hat die SP bereits mit den Grünen, der JUSO, den Second@s Plus und den Jungen Grünen beschlossen. Die SP ist zudem bereit, mit der GLP eine Listenverbindung einzugehen, um einen Sitzgewinn der SVP zu verhindern. (wir berichteten »).

Der Kanton Luzern hat zehn Nationalratssitze. Drei hat die CVP inne, je zwei SVP und FDP. SP, Grüne und GLP haben je einen Sitz.

rem/sda

Mehr zum Thema am 13. August in der Neuen LZ.