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WAHLEN: Grossandrang auf die fünf Luzerner Stadtratssitze

Die Stadt Luzern wählt am 1. Mai ihre Regierung neu. Total kämpfen elf Kandidatinnen und Kandidaten um einen der fünf Sitze. Die SP dürfte den Sitz ihrer zurücktretenden Stadträtin verteidigen können. Als unsicher gilt die Wiederwahl der grünliberalen Baudirektorin.
Die elf Stadtratskandidaten (hinten von links): Rudolf Schweizer (Parteilose Schweizer, neu), Peter With (SVP, neu), Beat Züsli (SP, neu), Adrian Borgula (Grüne, bisher), Martin Merki (FDP, bisher), Stefan Roth (CVP, bisher) und Manuela Jost (GLP, bisher). Vordere Reihe von links: Sina Khajjamian (Junge Grüne, neu), Yannick Gauch (Juso, neu), Kabarettist Veri, Karin Stadelmann (JCVP, neu) und Denis Kläfiger (BDP, neu). (Bild Pius Amrein)

Die elf Stadtratskandidaten (hinten von links): Rudolf Schweizer (Parteilose Schweizer, neu), Peter With (SVP, neu), Beat Züsli (SP, neu), Adrian Borgula (Grüne, bisher), Martin Merki (FDP, bisher), Stefan Roth (CVP, bisher) und Manuela Jost (GLP, bisher). Vordere Reihe von links: Sina Khajjamian (Junge Grüne, neu), Yannick Gauch (Juso, neu), Kabarettist Veri, Karin Stadelmann (JCVP, neu) und Denis Kläfiger (BDP, neu). (Bild Pius Amrein)

Vor allem eine Partei dürfte der grünliberalen Stadträtin Manuela Jost das Leben schwer machen: die SVP. Sie will den Sprung in die Stadtregierung schaffen. Richten soll es Peter With. Der 44-Jährige stammt aus dem Stadtteil Littau und ist Geschäftsführer eines Metallbaubetriebes. Seit 2012 ist er Präsident der städtischen SVP.

Auch wenn die SVP nicht ausdrücklich den grünliberalen Sitz angreift: Dieser ist eindeutig der Sitz, der am ehesten auf der Kippe steht, denn die GLP ist in Luzern noch wenig etabliert und hat bei den kantonalen und eidgenössischen Wahlen 2015 Rückschläge erlitten.

Den einzigen Rücktritt im Stadtrat verteidigen muss die SP. Ihr dürfte es gelingen, nach dem Rücktritt ihrer langjährigen Stadträtin Ursula Stämmer den Sitz in der Stadtregierung zu verteidigen. Ihr Anspruch auf einen Stadtratssitz ist unbestritten. Die SP setzt denn auch alles auf eine Karte: Stämmers Nachfolger werden soll der 53-jährige Architekt und Energie-Ingenieur Beat Züsli.

Mit Züsli will die SP auch das Stadtpräsidium von Stefan Roth (CVP) erobern. Das zweite Vorhaben jedoch dürfte ihr nicht leicht fallen, geniesst der amtierende Stadtpräsident und Finanzdirektor Stefan Roth (CVP) als Bisheriger über viel Unterstützung. Die Wiederwahl schaffen dürften die beiden 2012 gewählten Stadträte Adrian Borgula (Grüne) und Martin Merki (FDP).

Auch BDP liebäugelt mit einem Sitz

Neben der SVP liebäugelt auch die BDP mit einem Sitz in der Stadtregierung. Sie schickt Denis Kläfiger ins Rennen. Der bald 25-jährige Parteipräsident arbeitet bei einer Versicherung.

Gleich drei Luzerner Jungparteien werden am 1. Mai mitmischen. Die Juso nominierte den 22-jährigen Grafiker und politischen Sekretär der SP des Kantons Luzern Yannick Gauch, die Jungen Grünen den 24-jährigen gebürtigen Iraner und Wirtschaftsstudenten Sina Khajjamian und die junge CVP die 30-jährige Erziehungswissenschaftlerin und Juristin Karin Stadelmann.

Als Parteiloser steigt der 53-jährige Werkstattleiter und Familienvater Rudolf Schweizer ins Rennen. Er kämpft auch ums Präsidium. Er möchte sich für "die kleinen Leute" einsetzen.

270 wollen ins Stadtparlament

Für die Wahlen in das 48-köpfige Stadtparlament wurden insgesamt 16 Listen eingereicht. Das sind vier mehr als noch vor vier Jahren. Die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten stieg von 191 auf 270 an. Es kandidieren 98 Frauen und 172 Männer. Insgesamt treten 39 Bisherige an.

Total wählen am 1. Mai 83 der 87 Luzerner Gemeinden wählen den Gemeinderat (Exekutive) neu. Gemäss einer Erhebung des Verbands Luzerner Gemeinden (VLG) treten für die 395 zur Wahl stehenden Sitze insgesamt 442 Kandidatinnen und Kandidaten an. Neben Luzern werden in drei anderen Gemeinden ebenfalls die Gemeindeparlamente neu gewählt: In Kriens, Horw und der zweitgrössten Luzerner Gemeinde Emmen.

Allfällige zweite Wahlgänge finden am 5. Juni statt.

Die elf Stadtratskandidaten (hinten von links): Rudolf Schweizer (Parteilose Schweizer, neu), Peter With (SVP, neu), Beat Züsli (SP, neu), Adrian Borgula (Grüne, bisher), Martin Merki (FDP, bisher), Stefan Roth (CVP, bisher) und Manuela Jost (GLP, bisher). Vordere Reihe von links: Sina Khajjamian (Junge Grüne, neu), Yannick Gauch (Juso, neu), Kabarettist Veri, Karin Stadelmann (JCVP, neu) und Denis Kläfiger (BDP, neu). (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Die elf Stadtratskandidaten (hinten von links): Rudolf Schweizer (Parteilose Schweizer, neu), Peter With (SVP, neu), Beat Züsli (SP, neu), Adrian Borgula (Grüne, bisher), Martin Merki (FDP, bisher), Stefan Roth (CVP, bisher) und Manuela Jost (GLP, bisher). Vordere Reihe von links: Sina Khajjamian (Junge Grüne, neu), Yannick Gauch (Juso, neu), Kabarettist Veri, Karin Stadelmann (JCVP, neu) und Denis Kläfiger (BDP, neu). (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Stefan Roth (CVP, bisher): «Wir müssen lernen, gute Rechnungsabschlüsse zu schätzen. Man sucht immer das Haar in der Suppe.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Stefan Roth (CVP, bisher): «Wir müssen lernen, gute Rechnungsabschlüsse zu schätzen. Man sucht immer das Haar in der Suppe.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Peter With (SVP, neu): «Es besteht die Gefahr, dass die Leute nur noch im Shopping-Center ausserhalb einkaufen gehen.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Peter With (SVP, neu): «Es besteht die Gefahr, dass die Leute nur noch im Shopping-Center ausserhalb einkaufen gehen.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Sina Khajjamian (Junge Grüne, neu): «Dass an der Obergrundstrasse ein Haus besetzt worden ist, zeigt, dass es Freiräume braucht.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Sina Khajjamian (Junge Grüne, neu): «Dass an der Obergrundstrasse ein Haus besetzt worden ist, zeigt, dass es Freiräume braucht.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Rudolf Schweizer (Parteilose Schweizer, neu): «Wichtig für die Stadt ist der soziale Zusammenhalt. Die Gesellschaft driftet stark auseinander.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Rudolf Schweizer (Parteilose Schweizer, neu): «Wichtig für die Stadt ist der soziale Zusammenhalt. Die Gesellschaft driftet stark auseinander.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Denis Kläfiger (BDP, neu): «Das Parkhaus Musegg heizt das Problem des schlechten Branchenmixes in der Altstadt weiter an.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Denis Kläfiger (BDP, neu): «Das Parkhaus Musegg heizt das Problem des schlechten Branchenmixes in der Altstadt weiter an.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Karin Stadelmann (JCVP, neu): «Wir haben eine zu starke Konzentration des Tourismus auf den Schwanenplatz.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Karin Stadelmann (JCVP, neu): «Wir haben eine zu starke Konzentration des Tourismus auf den Schwanenplatz.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Manuela Jost (GLP, bisher): «Luzern ist eine weltoffene Stadt. Darauf darf man auch stolz sein.» (Bild: Pius Amrein)Manuela Jost (GLP, bisher): «Luzern ist eine weltoffene Stadt. Darauf darf man auch stolz sein.» (Bild: Pius Amrein)
Martin Merki (FDP, bisher): «Die Salle Modulable ist eine Chance für die Stadt. Sie ist aber noch zu teuer.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Martin Merki (FDP, bisher): «Die Salle Modulable ist eine Chance für die Stadt. Sie ist aber noch zu teuer.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Adrian Borgula (Grüne, bisher): «Der Gästemix ist gar nicht so einseitig. Es kommen beispielsweise mehr Amerikaner als Chinesen.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Adrian Borgula (Grüne, bisher): «Der Gästemix ist gar nicht so einseitig. Es kommen beispielsweise mehr Amerikaner als Chinesen.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Beat Züsli (SP, neu): «Die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden und dem Kanton müsste viel effizienter sein.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Beat Züsli (SP, neu): «Die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden und dem Kanton müsste viel effizienter sein.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Yannick Gauch (Juso, neu): «Um zahlbaren Wohnraum zu schaffen, muss die Stadt konsequent Grundstücke im Baurecht abgeben.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Yannick Gauch (Juso, neu): «Um zahlbaren Wohnraum zu schaffen, muss die Stadt konsequent Grundstücke im Baurecht abgeben.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Kabarettist Thomas Lötscher alias "Veri": «In China dürfen sie jetzt wieder zwei Kinder haben. Das heisst, künftig kommen doppelt so viele Chinesen.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Kabarettist Thomas Lötscher alias "Veri": «In China dürfen sie jetzt wieder zwei Kinder haben. Das heisst, künftig kommen doppelt so viele Chinesen.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Stefan Roth, Kabarettist Veri, Moderator Jérôme Martinu, Beat Züsli und Rudolf Schweizer (von links). (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)Stefan Roth, Kabarettist Veri, Moderator Jérôme Martinu, Beat Züsli und Rudolf Schweizer (von links). (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
14 Bilder

Podium zu den Luzerner Stadtratswahlen

(sda)

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