WAHLEN: Grünliberales Ja zu Listenverbindung mit den Linken

Die Luzerner GLP hat am Donnerstagabend als letzte der beteiligten Parteien einer Listenverbindung mit der SP und den Grünen zugestimmt. Die Grünliberalen hoffen, damit ihre Chancen für die Sicherung ihres Nationalratssitzes zu erhöhen.

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Die GLP (im Bild Parteipräsidentin Laura Kopp) will eine Listenverbindung mit der SP und Grünen. (Archivbild Neue LZ)

Die GLP (im Bild Parteipräsidentin Laura Kopp) will eine Listenverbindung mit der SP und Grünen. (Archivbild Neue LZ)

Der Vorstand habe die Listenverbindung positiv zur Kenntnis genommen, teilte Parteipräsidentin Laura Kopp nach der Sitzung auf Anfrage mit.

Die GLP hatte 2011 auf Kosten der SVP einen der zehn Luzerner Nationalratssitze erobert. Bei den Kantonsratswahlen im Frühling 2015 ging die Parteistärke der Grünliberalen von 5,9 auf 4,3 Prozent zurück. Ihr Nationalratssitz gilt deshalb bei den Wahlen am 18. Oktober als gefährdet.

SP und Grüne haben entschieden, in ihre traditionelle Listenverbindung auch die GLP miteinzubeziehen. Sie begründen den Schulterschluss mit der bürgerlichen Umweltpartei damit, dass verhindert werden müsse, dass die SVP den Sitz zurückgewinne.

Die SP rechnet sich zudem mit der Listenverbindung Chancen auf einen zweiten Sitz im Nationalrat aus. Von den zehn Sitzen hält die SP wie die Grünen und die GLP zur Zeit einen. Je zwei Sitze haben SVP und FDP , auf drei Mandate kommt die CVP. (sda)