WAHLEN: Hitzkirch: CVP siegt bei zwei Kampfwahlen

Der Gemeinderat des neuen Hitzkirch ist gewählt: Bei den Kampfwahlen gehen die CVP-Politiker Cornelius Müller und Luzia Ineichen siegreich hervor. Die Wahl wurde nötig, da sieben Gemeinden im Hitzkirchertal auf 2009 fusionieren.

Drucken
Teilen
Machte das Rennen gegen seinen Namensvetter aus der SVP: Cornelius Müller. (Archivbild Beat Blättler/Neue LZ)

Machte das Rennen gegen seinen Namensvetter aus der SVP: Cornelius Müller. (Archivbild Beat Blättler/Neue LZ)

Sieben Kandidaten haben sich um die fünf Gemeinderatssitze beworben. Sie kommen aus Hitzkirch (4), Gelfingen (2) und Müswangen (1). Damit ist zum Voraus klar, dass Hämikon, Mosen, Retschwil und Sulz im Gemeinderat des fusionierten Hitzkirch nicht vertreten sein werden. Parteipolitisch strebte die CVP 4, die FDP 2 und die SVP 1 Sitz an.

CVP-Müller gegen SVP-Müller
Besonders spannend war der Zweikampf zwischen CVP und SVP um das prestigeträchtige, weil zentrale Ressort Infrastruktur. Hier kam es zum Duell Müller gegen Müller. Der langjährige, 55 Jahre alte Hitzkircher Gemeindeammann Cornelius Müller (CVP) wurde vom neu kandidierenden, 49-jährigen Schreinermeister Andreas Müller aus Gelfingen (SVP) herausgefordert. Dieser schaffte es jedoch nicht auf genügend Unterstützung aus dem Volk: Cornelius Müller trug den Sieg mit 801 (gegen 506) Stimmen davon.

Unter Druck stand die CVP auch beim Ressort Finanzen, das ihr die FDP streitig machte. Die 46-jährige bisherige Gemeindeamtsfrau von Gelfingen, Luzia Ineichen (CVP), wurde vom 62-jährigen Kaufmann Max Kälin aus Müswangen herausgefordert. Auch sie wurde – auch wenn im Vergleich etwas knapper – mit 767 (zu 681) Stimmen gewählt.

Karrer, Syfrig und Bütler gewählt
Serge Karrer (CVP, Hitzkirch) als bisheriger und neuer Gemeindepräsident, Luzia Syfrig-Schurtenberger (FDP, Hitzkirch) als bisherige und neue Sozialvorsteherin und Roman Bütler (CVP, Hitzkirch) als bisheriger und neuer Bildungsvorsteher traten konkurrenzlos an und mussten deshalb kaum um eine Wahl im ersten Anlauf bangen.

Nicht alle Sitze konnten besetzt werden. Deshalb findet am 2. November ein zweiter Wahlgang statt (Bürgerrechtskommission (5 Mitglieder), Controllingkommission (1), Schulpflege (2) und Urnenbüro (4).

scd/red