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Luzerner CVP-Delegierte setzen auf Bisherige Reto Wyss und Guido Graf

Die CVP Luzern will bei den Wahlen 2019 zwei Sitze im Kantonsrat gewinnen und ihre beiden Regierungsräte halten. Zudem fassten die Delegierten am Donnerstag die Parolen für die Abstimmungen vom 25. November.
Urs-Ueli Schorno
Die Regierungsräte Guido Graf (links) und Reto Wyss (Mitte) im Gespräch mit VBL-Sprecher Christian Bertschi. (Bild: Urs-Ueli Schorno)

Die Regierungsräte Guido Graf (links) und Reto Wyss (Mitte) im Gespräch mit VBL-Sprecher Christian Bertschi. (Bild: Urs-Ueli Schorno)

120 Kandidaturen, 40 Kantonsräte und 2 Regierungsräte. Das ist die Losung, mit der die Luzerner CVP auf das Wahljahr 2019 blickt. Um diese Ziele zu schaffen, müssten die Parteimitglieder «raus auf die Strasse und nicht müde werden, Leute für unsere Politik begeistern», sagte Parteipräsident Christian Ineichen am Donnerstag vor rund 240 Delegierten der kantonalen CVP in der Stadthalle Sempach.

Bis heute sind 80 Kandidaturen von CVP-Vertretern für den Kantonsrat bekannt – «in dieser Hinsicht sind also zwei Drittel des Ziels bereits erreicht», wie Ineichen festhält. Zu den 38 aktuellen Kantonsratssitzen sollen nun also 2019 zwei neue Sitze hinzu gewonnen werden. Zurzeit vertritt die grösste Partei im Kantonsrat 30,9 Prozent Wähleranteile.

Graf und Wyss mit guten Karten

Gesundheitsdirektor Guido Graf (CVP). (Bild: LZ)

Gesundheitsdirektor Guido Graf (CVP). (Bild: LZ)

Bildungsdirektor Reto Wyss (CVP). (Bild: LZ)

Bildungsdirektor Reto Wyss (CVP). (Bild: LZ)

Am 31. März des kommenden Jahres wird aber auch der Luzerner Regierungsrat neu gewählt. Dass die CVP mit Bildungsdirektor Reto Wyss und Gesundheitsdirektor Guido Graf dann zwei amtierende Regierungsräte ins Rennen schickt, war auch vor Donnerstag schon klar. Wyss ist seit 2011 im Amt, Guido Graf bereits seit dem Jahr 2010. Die beiden haben gute Karten für eine Wiederwahl – auch der Anspruch auf zwei Sitze der CVP im Fünfergremium ist unbestritten. Die Gesprächsrunde gestaltete sich dementsprechend locker – die Nominationen wurden mit Applaus verdankt. Über eine allfällige Listenverbindung mit der FDP denke man nach, sagte Christian Ineichen im Anschluss.

Weiter will die CVP Luzern für die nationale Initiative zur Kostenbremse im Gesundheitswesen 16'000 Unterschriften sammeln. Zudem verabschiedeten die Delegierten den Text zur kantonalen Initiative für Pflege und Betreuung. Diese fordert, dass, wer freiwillig und unentgeltlich hilfsbedürftige Personen pflegt oder betreut, jährlich 5000 Franken vom steuerbaren Einkommen abziehen kann.

Zwei Mal die Nein-Parole gefasst zu Hornkuh- und Selbstbestimmungsinitiative

Die Delegierten fassten in Sempach auch die Parolen für die Abstimmungen vom 25. November. Bei der Hornkuh-Initiative fiel das Verdikt wie folgt aus: 238 Stimmzettel waren eingegangen. Mit 45 Ja- gegen 188 Nein-Stimmen empfiehlt die Partei bei 5 Enthaltungen, ein Nein in die Urne zu legen.

Bei der Selbstbestimmungsinitiative fiel das Verhältnis sehr deutlich aus: Angela Lüthold, Nottwiler SVP-Kantonsrätin, versuchte – «in der Höhle des Löwen», wie sie es nannte – mit ihren leidenschaftlich vorgetragenen Pro-Argumenten, einige CVPler für das Ansinnen zu gewinnen. CVP-Nationalrat Leo Müller aus Ruswil hielt dagegen. Schliesslich stimmten 14 CVPler für, 228 gegen die Initiative, die «Schweizer Recht statt fremde Richter» will. Die Kantonalpartei schliesst sich damit dem National- und Ständerat, dem Luzerner Gewerbeverband und der Schweizerischen Gewerbekammer an.

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