WAHLEN: Rothenburg: Noch kein neuer Gemeinderat

Marcel Omlin von der SVP und Walter Fähndrich von der CVP haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den frei gewordenen CVP-Sitz im Gemeinderat Rothenburg geleistet. Niemand reüssierte.

Drucken
Teilen
Diskutierten für ein Streitgespräch für die Zeitung im Vorfeld der Wahlen an einem Tisch: Walter Fähndrich (links) und Marcel Omlin. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Diskutierten für ein Streitgespräch für die Zeitung im Vorfeld der Wahlen an einem Tisch: Walter Fähndrich (links) und Marcel Omlin. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Marcel Omlin erreicht 842, Walter Fähndrich 740 Stimmen. Auf Vereinzelte fielen 294 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 939 Stimmen. Damit ist keiner der Kandidaten gewählt, wie die Gemeinde mitteilt. Der zweite Wahlgang findet am 07. März 2010 statt. Wahlvorschläge müssen spätestens am 14. Januar um 12 Uhr bei der Abteilung Kanzleidienste eintreffen.

Der 40-jährige Omlin arbeitet als Kaufmann bei der Firma Herzog Haustechnik in Luzern. Seine Motivation für den Gemeinderat: «Aufgrund meiner langjährigen politischen Tätigkeit an der Basis, in Kommissionen und auch im Kantonsrat ist es für mich eine richtige Herausforderung, meine Kenntnisse in der Exekutive einzubringen und im Team Lösungen zu finden.»

Der 59-jährige Fähndrich arbeitet noch bis Ende Januar für die UBS. «Ich möchte der Gemeinde etwas zurückgeben und bringe dafür auch die nötige berufliche Erfahrung mit», erklärt er.

Sowohl die FDP als auch die SP hatten mit einem knappen Wahlausgang gerechnet und offiziell keinen der beiden Kandidaten unterstützt. Dies obwohl Hans Banholzer, FDP-Parteisekretär, im Vorfeld sagte: «Wir legen aber Wert darauf, dass der Verteilschlüssel im Gemeinderat (Anm. d. Red. 2 CVP, 1 SVP, 1 FDP und 1 SP) beibehalten wird.» Für SP-Parteipräsident Wendelin Koch war es das vordringliche Anliegen, den zweiten SVP-Sitz zu verhindern.  Die SP hielt zudem an ihrem Aufruf fest, die ausgefüllte Blankoliste mit irgendeinem Namen einzulegen und einen zweiten Durchgang mit neuen Kandidaten zu erzwingen.

scd/red