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WAHLEN: Stabilität im Stresstest

Jérôme Martinu, Chefredaktor der Neuen Luzerner Zeitung, über die Luzerner Gemeindewahlen.
Jérôme Martinu, Chefredaktor der Neuen LZ. (Bild Manuela Jans-Koch)

Jérôme Martinu, Chefredaktor der Neuen LZ. (Bild Manuela Jans-Koch)

In allen 83 Luzerner Gemeinden ist am Sonntag gewählt worden, in deren 26 gab es mehr Kandidaten als Sitze. Fazit: Am Kräfteverhältnis hat sich wenig verändert. CVP und FDP dominieren nach wie vor die Exekutiven, in den Parlamenten hat die Linke minim zugelegt.

Auf nationaler Ebene brachte der letzte Herbst gemessen an den Mandaten einen Schub für SVP und FDP. Sie legten derart zu, dass es zusammen mit den rechtsbürgerlichen Kleinparteien für eine Mehrheit reicht. Auch in Luzern liessen sich SVP und FDP für ihre Sitzgewinne im Kantonsrat im Frühling 2015 feiern. Ein anderes Bild zeigte sich im Kanton Schwyz diesen März: SP/Grüne und GLP legten zu, dies aufgrund des umgestellten Wahlsystems.

Wer die Wahlresultate in Parlamenten und Exekutiven in unserer Region im letzten Jahr betrachtet, kommt zum Schluss: Es gibt keine scharfen Ausschläge nach links oder rechts. Die Bürgerinnen und Bürger plädieren mit ihren Wahlzetteln für stabile Verhältnisse.

Trotz nur marginaler Verschiebungen: Die Wähler unterziehen die Stabilität wo nötig durchaus einem Stresstest. Gestern etwa in der Stadt Luzern, wo der amtierende CVP-Stadtpräsident Stefan Roth noch nicht wiedergewählt wurde. Im Kanton Uri verlor die SVP vor wenigen Wochen ihren Regierungssitz an die FDP. In Schwyz gab die SP ihr Nationalratsmandat an die SVP ab. Und in der Luzerner Regierung musste die SP nach 56 Jahren den Platz für die SVP räumen. Heisst: Ausgewogenheit ist für unser direktdemokratisches System zwar wichtig. Ebenso entscheidend sind für die Stimmbürger Leistungsausweis und Profil der (amtierenden) Politiker.

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