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WAHLEN: Willi Pfulg ist neuer Romooser Gemeindepräsident

Willi Pfulg (CVP, 52) ist neuer Gemeindepräsident von Romoos. Auch das Amt des Sozialvorstehers bleibt in CVP-Hand.
Willi Pfulg (CVP). (Bild: PD)

Willi Pfulg (CVP). (Bild: PD)

Markus Renfer (48, parteilos). (Bild: PD)

Markus Renfer (48, parteilos). (Bild: PD)

Willi Pfulg (52, CVP) erreichte 272 Stimmen (63,8 Prozent) , Markus Renfer (48, parteilos) 114 Stimmen (26,8 Prozent). Das absolute Mehr lag bei 198 Stimmen.

Pfulg, der verheiratet und Vater von vier Söhnen ist, ist ausgebildeter Landwirt und wuchs in Romoos auf. Er war nach der Fusion der erste Kommandant der Feuerwehr Doppleschwand-Romoos und übte das Amt bis Ende 2012 während zehn Jahren aus. Seine Ziele beschreibt er folgendermassen: «Wir müssen ein grosses Strassennetz von gegen 100 Kilometern erhalten. Die Strassen sind der Lebensnerv für die Gemeinde und ihre Einwohner und müssen sorgsam in ihrem Wert erhalten werden.» Ebenso ist ihm das Gewerbe ein Anliegen: «Die bestehenden Betriebe müssen wir erhalten können. Zudem ist eine vorsichtige Finanz- und Investitionspolitik weiterhin notwendig.»

Jole Unternährer-Verdickt (38, CVP) (Bild: PD)

Jole Unternährer-Verdickt (38, CVP) (Bild: PD)

Neue Sozialvorsteherin in Romoos ist Jole Unternährer-Verdickt (38, CVP). Sie erhielt 320 Stimmen (83,1 Prozent). Markus Renfer kam auf 51 Stimmen (13,2 Prozent). Das absolute Mehr lag bei 193 Stimmen.

Die Mutter von vier Kindern lebt seit 2005 in Romoos, arbeitet Teilzeit als Sachbearbeiterin, hilft auf dem Bauernhof ihres Mannes mit und stammt ursprünglich aus Antwerpen (Belgien). Sie kam 1999 in die Schweiz und arbeitete im Wallis zunächst sechs Jahre im Tourismusbereich. In Belgien studierte sie zuvor politische und soziale Wissenschaften.

«Durch mein Studium interessiere ich mich für soziale Themen», erklärt Unternährer, die seit letztem Jahr auch den Schweizer Pass besitzt. «Da ich als Sozialvorsteherin für den Tourismus zuständig wäre, ist diese Kombination für mich besonders reizvoll. Ich wurde von den Leuten im Dorf schnell und gut aufgenommen. Nun möchte ich mit meinem Engagement wieder etwas zurückgeben.» Wichtig sei, dass Romoos ein lebendiges Dorf bleibe. «Dazu gehören ein Dorfladen, eine Beiz und natürlich die Schule.»

Die Stimmbeteiligung lag am Sonntag in Romoos bei 82 Prozent.

rem

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