WAHLKAMPF: CVP schiesst sich auf Yvonne Schärli ein

Die Luzerner CVP lanciert den Wahlkampf mit dem SVP-Thema Sicherheit. Und sie greift SP-Regierungsrätin Yvonne Schärli frontal an.

Lukas Nussbaumer
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SP-Regierungsrätin Yvonne Schärli sieht sich happigen Vorwürfen von CVP-Präsident Pirmin Jung ausgesetzt. (Bild: Manuela Jans / Pius Amrein / Neue LZ)

SP-Regierungsrätin Yvonne Schärli sieht sich happigen Vorwürfen von CVP-Präsident Pirmin Jung ausgesetzt. (Bild: Manuela Jans / Pius Amrein / Neue LZ)

Die CVP widmet die erste Ausgabe ihres neuen Parteiblatts «konkret» einem Kernthema der SVP: der Sicherheit. Parteipräsident Pirmin Jung kontert die Feststellung von SVP-Präsident Franz Grüter, seine Partei kopiere Themen, so: «Nein, wir nehmen damit ein spürbares Unbehagen in der Bevölkerung auf.»

Auch in einem zweiten Punkt greift die CVP auf eine SVP-Idee zurück. Die CVP organisiert im August erstmals ein «Sempacherfest». Die SVP führt seit 13 Jahren ihren «Sempachertag» durch. Laut Pirmin Jung sei das Fest vor allem von der CVP Schweiz organisiert worden.

Vorwürfe an Yvonne Schärli

Mit einem happigen Vorwurf sieht sich im Blatt, das in diesen Tagen in 190'000 Luzerner Haushalte verteilt wird, SP-Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli konfrontiert. Es sei «undemokratisch», wenn das Sicherheitsdepartement den Beitritt zum Hooligan-Konkordat aussetze, obwohl dieses vom Kantonsrat fast einstimmig beschlossen worden sei, schreibt Jung. Schärli widerspricht. Das Konkordat enthalte vorwiegend Kann-Formulierungen.

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