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WALDENTWICKLUNGSPLAN: Waldentwicklungsplan Sursee-Hochdorf lanciert

Der Regierungsrat hat den Waldentwicklungsplan (WEP) Sursee-Hochdorf in Kraft gesetzt. In diesem wird festgehalten, was bei der Nutzung des Waldes zu berücksichtigen ist, damit er auch in Zukunft seine vielfältigen Funktionen erfüllt.
Ein vielfältiger Mischwald. (Bild: pd)

Ein vielfältiger Mischwald. (Bild: pd)

In erster Linie dient der Wald der Holzproduktion und dem Schutz vor Naturgefahren. Dabei soll dieser auch zahlreichen und unterschiedlichen Bedürfnissen, zum Beispiel als Erholungsgebiet für Spaziergänger und Jogger, gerecht werden, wie die Dienststelle Landwirtschaft und Wald der Waldregion Mittelland mitteilt. Zusätzlich soll auch dem Wald mit seiner natürlichen Vielfalt und seinen Pflanzen Sorge getragen werden. Diese verschiedenen Ansprüche werden im Waldentwicklungsplan Sursee-Hochdorf erfasst und zudem werden langfristige Ziele und Massnahmen festgelegt, damit der Wald in der Region auch künftigen Generationen in seiner Vielfalt erhalten bleibt.

Ein Schutz- und Nutzwald. (Bild: pd)

Ein Schutz- und Nutzwald. (Bild: pd)

«Besonderen Wildlebensraum» festgelegt

Der Waldfunktionsplan bildet ein zentrales Element des WEP. Dieser Plan zeigt auf, welche Wälder besonders wichtig für den Schutz vor Rutschungen, Murgängen oder Steinschlag sind – oder auch wo besondere Naturwerte in den Wäldern der Region Sursee-Hochdorf zu finden sind. Neu festgelegt wurde hierbei der sogenannte «besondere Wildlebensraum». Diese Gebiete, in denen auf Grillplätze und Grossanlässe verzichtet werden soll, sollen möglichst frei von Störungen bleiben.

Interessierte Bevölkerung miteinbeziehen

Das Gesetz schreibt die Erarbeitung von Waldentwicklungsplänen vor. Der Dienststelle Landwirtschaft und Wald war es wichtig, die interessierte Bevölkerung in den betroffenen Regionen (Sempachersee, Surental, Wiggertal und Seetal) einzubeziehen. Man war sich an den fünf Mitwirkungsveranstaltungen einig: Dem Wald geht es grundsätzlich gut. Die Herausforderung: Die Holzproduktion wirtschaftlich und doch naturverträglich zu betreiben.

Wichtiges Instrument des Waldentwicklungsplans ist die Anzeichnung der Holzschläge im Wald durch den Förster gemeinsam mit dem Waldeigentümer. Denn hier wird die Zukunft des Waldes in seinen Funktionen entscheidend beeinflusst.

Hinweis: Weitere Informationen zum Waldentwicklungsplan

pd/chg

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