WALLFAHRTSORT: Kirchenrat hält an Hergiswald-Projekt fest

Der Kirchenrat der Katholischen Kirchgemeinde Luzern verteidigt das Projekt für einen Ersatzbau des Restaurants Hergiswald. Das bisherige Restaurant sei nicht mehr zeitgemäss.

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So stellen sich die Planer den Neubau vor. (Visualisierung pd)

So stellen sich die Planer den Neubau vor. (Visualisierung pd)

Der Kirchenrat der Katholischen Kirchgemeinde Luzern ist zugleich der Stiftungsrat der Kapellenstiftung Hergiswald. Damit trägt er die Verantwortung als Besitzer der Liegenschaft. Wie er mitteilt, hält er am Entscheid fest, das bestehende Restaurant Hergiwald abzureissen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Der Kirchenrat teilt mit, dass die Albert Koechlin Stiftung (AKS) als Baurechtnehmerin die Pflicht zur Sanierung des Restaurants nach sorgfältiger Abklärung in die Neubauvariante umgewandelt habe. Die wichtigen Gruppen und die zuständigen Behörden seien bei der Diskussion von Lösungsvarianten von Anfang an involviert gewesen. Auch Denkmalpflege und die kantonale Dienststelle für Raumordnung, Wirtschaftsentwicklung und Geoinformation hätten sich frühzeitig einbringen können.

Neubau wird hangaufwärts verschoben
Im neuen Restaurant sei ein grösseres Raumangebot für Gäste und Pilger sowie grössere Gruppen möglich, heisst es in der Mitteilung weiter. Dies sei im bestehenden Gebäude – auch mit einem Anbau – nicht der Fall. Der Neubau «respektiert besser als der bestehende Altbau die zentrale Stellung der Kirche im Ensemble», schreibt der Kirchenrat. Das neue Restaurant würde hangaufwärts von der Kirche weg verschoben, so dass der Blick der Besucher erst auf das Kirchengebäude und die bewaldete Umgebung falle.

Die Stellungnahme wird von den Partnern der Kapellenstiftung, der AKS, der Stiftung Pro Hergiswald, dem Förderverein Hergiswald sowie dem Kirchenrat der Katholischen Kirchgemeinde Kriens mitgetragen.

ana