Wanderer sollen Schutzhunden aus dem Weg gehen

Im Gebiet Sörenberg werden auf sieben Schafalpen die Schafherden mit Hunden geschützt. Im Umgang mit Herdenschutzhunden gelten für Wanderer und Hundehalter einige Regeln.

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Schutzhunde bewachen eine Schafsherde auf der Alp Schönenbühl im Feuerstein Gebiet. (Bild: Archiv Neue LZ)

Schutzhunde bewachen eine Schafsherde auf der Alp Schönenbühl im Feuerstein Gebiet. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Begleitgruppe Wolf befasste sich an ihrem Treffen in Flühli (LU) mit dem Thema, wie sich Wanderer gegenüber Herdenschutzhunden verhalten sollen. Es gilt, folgende Regeln zu beachten:

• Durch das Bellen verteidigen die Schutzhunde ihr Territorium und ihre Herde. Wanderer sollen ruhig bleiben und Provokationen mit Stöcken und schnellen Bewegungen vermeiden.
• Es ist möglich, dass der Schutzhund Ihnen den Weg versperrt. Die Herde umgehen und möglichst wenig stören.
• Schutzhunde reagieren auf fremde Hunde besonders aufmerksam. Den eigenen Hund nahe bei sich führen oder ihn an die Leine nehmen. Ein fremder Hund darf auf keinen Fall in die Herde rennen und diese stören. Falls die Hunde sich näher kommen, werden diese ihre Beziehung regeln.
• Schutzhunde wie Schafe können durch überraschende Bewegungen erschreckt werden. Halten Sie deshalb als Biker und Sportler an und gehen Sie langsam an der Herde vorbei. Die Schutzhunde können Ihnen neugierig entgegenkommen.
• Streicheln Sie die Hunde nicht und vermeiden Sie das Spiel mit ihnen. Die Schutzhunde dürfen zu Fremden nicht zutraulich werden, sondern sollten bei ihren Tieren bleiben.
• Die Hunde werden regelmässig gefüttert. Füttern Sie die Schutzhunde nicht, sonst locken sie diese von der Herde weg. Möglicherweise folgt Ihnen ein Schutzhund beim Weitergehen. Ignorieren Sie den Hund und er kehrt zu seiner Herde zurück.

pd/ks