Warnmeldung des Kantons Uri: In der Gemeinde Realp ist das Trinkwasser verschmutzt – und darf nicht getrunken werden

Der Kanton Uri informiert via alert.swiss.ch über eine Trinkwasserverschmutzung in der Gemeinde Realp. Das Hahnenwasser darf weder getrunken, noch zum Kochen oder Waschen verwendet werden.

Christian Tschümperlin
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(lil/cts) Ab sofort und bis auf Widerruf muss in der Gemeinde Realp das Trinkwasser vor Gebrauch abgekocht werden. So steht es in einer Warnmeldung des Kantons Uri. Das Hahnenwasser darf bis auf Weiteres – ohne vorgängiges Abkochen – nicht zum Trinken, Kochen oder Waschen verwendet werden. Die Wasserversorgungskommission steht im Einsatz. «Man versucht das Problem schnellstmöglich zu lösen», sagt Gemeindeschreiberin Belinda Simmen auf Anfrage unserer Zeitung.

Betroffen ist die Trinkwasserversorgung auf dem Gemeindegebiet von Realp. «Am Samstag war die Gemeinde Realp stark von Unwetter betroffen. Ein Murgang hat einen Defekt an der Wasserleitung ausgelöst, die vom Quellgebiet ins Reservoir führt», sagt Simmen. Man versuche die defekte Leitung schnellstmöglich wieder vollständig in Stand zu stellen.

«Das Abkochen des Wassers ist eine vorsorgliche Massnahme. Es kam niemand zu Schaden und uns ist nicht bekannt, dass jemand gesundheitliche Probleme entwickelt hätte.» Der Gemeinderat appelliert daran, vorsichtig zu sein.

Wann die Arbeiten abgeschlossen sind, steht noch nicht fest. Die Gemeinde wird wieder informieren, sobald es Neuigkeiten gibt.