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«Warum braucht es an FCL-Heimspielen ein derart grosses Polizeiaufgebot?» – Stadt Luzern beantwortet im Internet Fragen zu den Fussball-Chaoten

Die Stadt Luzern hat zusammen mit weiteren Institutionen eine neue Informations-Webseite für besorgte Bewohner aufgeschaltet. Dort sollen Fragen rund um FCL-Anhänger und auswärtige Fangruppen beantwortet werden.
Lucien Rahm
Nicht immer verlaufen die Fanmärsche zur Swisspor-Arena – hier einer von Basler Fans über den Bundesplatz – friedlich. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 8. August 2015))

Nicht immer verlaufen die Fanmärsche zur Swisspor-Arena – hier einer von Basler Fans über den Bundesplatz – friedlich. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 8. August 2015))

Heimspiele des FC Luzern (FCL) würden in der Regel friedlich verlaufen, hält die Stadt Luzern in ihrer Medienmitteilung fest. «Hin und wieder aber gibt es Vorfälle zwischen den Fanlagern oder zwischen Fans und der Polizei.» Die Fragen, die sich die städtische Bevölkerung in diesem Zusammenhang jeweils stelle, beantwortet die Stadt zusammen mit Kanton, Polizei, FCL, VBL und der Fanarbeit seit Donnerstag auf einer neuen Informations-Webseite.

«Warum können die Gästefans nicht risikoloser in die Swisspor-Arena transportiert werden?», laute beispielsweise eine der Fragen, die immer wieder bei den Bewohnern der Stadt auftauche. Man könnte die Fans ja statt mit Bussen mit der Zentralbahn zum Stadion auf die Allmend schicken, würden sich manche Anwohner denken. «Leider nicht realisierbar», hält die Info-Webseite hierzu fest. Denn: «Würden die Gästefans mit der Zentralbahn bis zur Haltestelle Allmend/Messe transportiert, würden sie danach inmitten der zum Stadion laufenden FCL-Fans auftauchen.»

Zehn weitere solche Fragen beantworten die Behörden direkt im Internet. Bleiben weitere Fragen offen, so können diese direkt bei Maurice Illi deponiert werden, der bei der Stadt als Sicherheitsmanager die Anfragen hierzu koordiniert. Sie können per Kontaktformular oder auch telefonisch geäussert werden. Auf letzterem Weg würden ihn auch hin und wieder Reklamationen erreichen, wenn Leute zum Beispiel aufgrund unvorhergesehener Sperrungen ihren Zug verpassen würden, sagt Illi. «So etwas soll man auch äussern dürfen.»

Stadt informiert seit drei Jahren mit Anwohner-Newsletter

Mit der neuen Webseite erweitern die Behörden ihr Informationsangebot für die Bevölkerung im Zusammenhang mit den problematischen Aspekten von FCL-Heimspielen. Seit 2015 bietet sie Anwohnern der Fanmarsch-Routen bereits einen Newsletter an, der über bevorstehende Spiele und die jeweilige Art der Anreise der Gästefans informiert. Auch Sperrungen von Strassen oder Unterführungen seien darin – sofern vorhersehbar – festgehalten, sagt Illi. Momentan habe der Newsletter rund 200 Abonnenten.

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