WAS Ausgleichskasse Luzern hat bald 12,3 Millionen Franken für Corona-Entschädigung ausbezahlt

Die neu geschaffene Corona-Erwerbsersatzentschädigung von Wirtschaft Arbeit Soziales (WAS) hat zu einem Ansturm auf die Ausgleichskassen geführt. Die WAS Ausgleichskasse Luzern hat bis anhin 12,27 Millionen Franken an die Gesuchstellenden ausgerichtet.

 
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(zim) Der Bundesrat hat zur Abfederung der finanziellen Folgen der Corona-Krise verschiedene Massnahmen definiert. Die sogenannte Corona-Erwerbsersatzentschädigung an Eltern, Selbständige und Personen in Quarantäne wird durch die Ausgleichskassen ausgerichtet.

Bei der WAS Ausgleichskasse Luzern sind bis am 7. Mai 2020 insgesamt 6485 Gesuche für eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung von Eltern, Selbständigen und Personen in Quarantäne eingegangen, wie WAS am Freitag mitteilte. Über 75 Prozent davon seien bereits bearbeitet. Die noch rund 1500 pendenten Fälle würden mit Zusatzengagement der Mitarbeitenden möglichst zeitnah abgearbeitet.

Insgesamt hat WAS Ausgleichskasse Luzern laut Mitteilung bisher Leistungen in der Höhe von 12,3 Millionen Franken ausgerichtet. Ziel sei es, dass bis Ende nächster Woche mindestens 90 Prozent der Gesuchstellenden eine Auszahlung, ein Abklärungs- oder ein Bestätigungsschreiben erhalten haben.

Die Corona-Erwerbsersatzentschädigung hat nach Angaben von WAS zu einem massiven Mehraufwand geführt. Da die Ausgleichskassen gleichzeitig wie die Bevölkerung von den Massnahmen erfahren hätten, habe es keine Vorlaufzeit gegeben. Die Voraussetzungen für den reibungslosen Ablauf, wie technische Infrastruktur, Mitarbeiterschulung und Personalplanung, hätten innert Rekordzeit bereitgestellt werden müssen. Zudem seien die wichtigen Informationen für die Versicherten bereitgestellt und eine Hotline eingerichtet worden.

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