WASSERPROJEKT: Nach 310 Kilometern ist Wasserprojekt zu Ende

Ernst Bromeis hat die letzte Etappe des nationalen Wasserprojekts «Das blaue Wunder» geschafft - nach über 310 Crawl-Kilometern.

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Ernst Bromeis bei der Ufschötti in Luzern. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Ernst Bromeis bei der Ufschötti in Luzern. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Innerhalb eines Monats hat der WWF-Wasserbotschafter Ernst Bromeis das grösste Gewässer jedes Kantons durchschwommen. Nach über 310 Kilometern kehrte er am (heutigen) 1. August nach Luzern zurück, wie die Projektverantwortlichen in einer Mitteilung schreiben. In dieser letzten Etappe schwamm Bromeis von Brunnen nach Luzern, eine Strecke von 26 Kilometern.

Gestartet hatte Bromeis das Projekt «Das blaue Wunder» am 1. Juli. Der Start führte vom Rütli nach Flüelen. Am letzten Donnerstag, 29. Juli durchschwamm der 42-jährige Churer den Zugersee von Zug nach Arth in nur fünf Stunden.

Mit seinem WWF-Wasserprojekt will Bromeis die Leute sensibilisieren, das Thema Wasser aufzugreifen. Seine Botschaft lautet: «Die Menschen sollen Respekt vor der Ressource Wasser haben. Ich möchte mit meiner Schwimmaktion darauf hinweisen, dass Süsswasser auch bei uns nicht unendlich vorhanden ist.» Als Wasserbotschafter hält er auch Vorträge, sei es an Hochschulen, vor Bankmanagern oder Schulklassen.

Bereits vor zwei Jahren durchschwamm er nämlich 200 Seen im Kanton Graubünden. Die Wassertemperaturen lagen damals zum Teil bei keinen 5 Grad.

sab