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WASSERSPORT: Luzerner Seebucht weiterhin Tabu für Kitesurfer

Obwohl der Bund Drachenseglen ab 2016 grundsätzlich auf allen Seen erlaubt, soll es im Kanton Luzern auf dem Sempacher- und Hallwilersee sowie in der Luzerner und Horwer Seebucht verboten bleiben. Die Regierung will die Schifffahrtsverordnung entsprechend anpassen.
Der Kanton hält am Verbot von Kitesurfen auf Luzerner Gewässern fest. (Bild: Keystone)

Der Kanton hält am Verbot von Kitesurfen auf Luzerner Gewässern fest. (Bild: Keystone)

Der Bundesrat hatte 2014 beschlossen, das generelle Kitesurf-Verbot ausserhalb bewilligter Bereiche auf Schweizer Seen aufzuheben. Damit dürfen Surfer mit Lenkdrachen ab Mitte Februar 2016 ihren Sport künftig überall betreiben, ausser ein Kanton erlässt ein Verbot.

Der Luzerner Regierungsrat will an der bisherigen Praxis auf den Luzerner Seen festhalten, wie aus den am Freitag publizierten Vernehmlassungsunterlagen für eine Änderung der kantonalen Schifffahrtsverordnung hervorgeht.

Das Kitesurfen soll weiterhin auf dem Vierwaldstättersee mit Ausnahme der Uferzone der Luzerner und der Horwer Seebucht sowie auf dem Luzerner Teil des Zugersees erlaubt werden. Auf dem Sempachersee bleibt dem Verordnungsentwurf gemäss das 2011 eingeführte Verbot aufrecht. Der Hallwilersee ist für Drachensegeln ebenfalls tabu.

Insgesamt bleiben im Kanton Luzern 40 von 58 Quadratkilometer Wasserfläche für das Kitesurfen frei. Mit der beabsichtigten Freigabe des Vierwaldstättersees durch die Kantone Nidwalden, Schwyz und Luzern stehe eine zusammenhängende Fläche von rund 111 Quadratkilometer für das Kitesurfen zur Verfügung, heisst es im Vernehmlassungsbericht.

Höhere Tempi bei Schiffsprüfungen

Eine Änderung sieht der Entwurf der neuen Schifffahrtsverordnung beim Tempo für Bootsfahrten bei technischen Prüfungen, Geräuschmessungen und Probefahrten durch das Strassenverkehrsamt vor. Mit einer Änderung sollen höhere Tempi auch in der Luzerner Seebucht möglich werden.

Die Anpassung der Verordnung verhindere unnötige Verzeigungen gegen Schiffsexperten, heisst es im Bericht. Falls solche Fahrten nicht mehr in der Luzerner Seebucht durchgeführt werden könnten, würde der Aufwand für Schiffsprüfungen wesentlich grösser. Pro Schiffssaison würden rund 20 technische Schiffsprüfungen mit Geräuschmessungen und 300 bis 400 Probefahrten durchgeführt.

Die Vernehmlassung dauert noch bis am 27. November 2015. (sda)

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