WAUWILERMOOS: Der Kanton Luzern schaut dem Biber ab

Im Naturschutzgebiet Wauwilermoos gibts vier neue Biberteiche. Diese wurden nicht für den Biber gemacht – er könnte sie aber dereinst benutzen.

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Matthias Merki von der Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern blickt auf die neuen Biberteiche im Wauwilermoos. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Matthias Merki von der Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern blickt auf die neuen Biberteiche im Wauwilermoos. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

In der Naturschutzzone Wauwilermoos errichtete die kantonale Dienststelle für Landwirtschaft und Wald vier Teiche nach dem Vorbild des Bibers – so gross wie fünf Fussballfelder. «Die Teiche wurden nicht für den Biber gemacht», sagt Matthias Merki, zuständiger für das Schutzgebiet. «Er wurde aber in der Nähe auch schon gesichtet. Und dass er das Gebiet dereinst besiedelt ist nicht unmöglich», sagt Merki weiter.

Wer jedoch jetzt schon profitiert sind Zugvögel und Amphibien. Vor allem Vögel aus dem Norden bevorzugen die Flachwasserteiche im Wauwilermoos als Rastplatz. Ebenso siedeln sich Amphibien an, die ihrerseits als Beute für die Ringelnattern dienen.

Matthias Merki nennt die Teiche «eine Simulation der Natur». Denn das jährliche Auffüllen der Teiche im Frühling und Ablassen im Herbst entspreche dem ursprünglichen Hochwasserregime des Wauwilermooses.

Beda Lötscher

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.