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WAUWILERMOOS: Hier tanken bald noch mehr Zugvögel

Im Wauwilermoos wird die Raststätte ausgebaut – jene für Zugvögel. Neue Flachtümpel sollen im Rastgebiet für seltene durchziehende Vögel die Bedingungen verbessern.
Auf ihn wartet man an den neuen Flachteichen im Wauwilermoos noch: der seltene Stelzenläufet. (Bild PD/Marcel Burkhardt)

Auf ihn wartet man an den neuen Flachteichen im Wauwilermoos noch: der seltene Stelzenläufet. (Bild PD/Marcel Burkhardt)

Seit Mai dieses Jahres steht der neue, öffentlich zugängliche Beobachtungsturm im Wauwilermoos. Nun nehmen die Vogelwarte und ihre Partner die zweite Etappe des Aufwertungsprojekts nördlich des Naturschutzgebietes Wauwilermoos in Angriff. Im Landstreifen zwischen der Ron und dem Meliorationspumpwerk sollen mehrere seichte Tümpel angelegt werden, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Wasserstand der seichten Gewässer soll regulierbar sein.

Das Wauwilermoos sei für duchziehende Wat- und Wasservögel bereits jetzt ein wichtiges Rastgebiet, schreibt die Vogelwarte. Hier fänden die fliegenden Gäste Nahrung im Überfluss und könnten ihre Energiereserven auffüllen. Nützen soll die Aufwertung nicht nur Zugvögeln, sondern auch Wasserpflanzen, Libellen und Amphibien, darunter auch gefährdete Arten wie die Kreuzkröte oder die Sumpf-Heidelibelle.

Der Beginn der Bauarbeiten kann die Vogelwarte nur schwer festlegen. Es brauche im sumpfigen Gelände trockene Verhältnisse oder gefrorenen Boden. Doch mit dem Aushub swoll so bald als möglich begonnen werden.

Mehrere Geldgeber unterstützendas Projekt, so unter anderem die Albert Koechlin Stiftung, der Fonds Landschaft Schweiz, der Lotteriefonds des Kantons Luzern, die Stiftung Yvonne Jacob, die Thurnheer-Jenni Stiftung und die Schweizerische Vogelwarte Sempach selber.

pd/cv

Der neue Beobachtungsturm der Vogelwarte im Wauwilermoos. (Bild PD/Niklaus Zbinden)

Der neue Beobachtungsturm der Vogelwarte im Wauwilermoos. (Bild PD/Niklaus Zbinden)

Hier entstehen die neuen Flachtümpel. Diese Flurstrasse wird um 35 Meter nach Norden versetzt. (Bild PD/Roman Graf)

Hier entstehen die neuen Flachtümpel. Diese Flurstrasse wird um 35 Meter nach Norden versetzt. (Bild PD/Roman Graf)

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