WAUWILERMOOS: Schulprojekt: Die «Steinzeit» ist vorbei

Nach vier Jahren wird das Projekt «Erlebnis Steinzeit» der Albert Koechlin Stiftung beendet. Insgesamt konnten 104 Schulklassen jeweils während zwei Tagen die Alt- und Jungsteinzeit im Wauwilermoos erleben.

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Annaluisa Hauser, Anna Brenner und Eddie Hüsler beim Erstellen des Einbaum. (Bild: zvg/Albert Koechlin Stiftung)

Annaluisa Hauser, Anna Brenner und Eddie Hüsler beim Erstellen des Einbaum. (Bild: zvg/Albert Koechlin Stiftung)

Das Projekt lief seit Mitte August 2012 und brachte den Lernenden der 4. Primarklasse aus den Kantonen Luzern, Schwyz, Uri, Nid- und Obwalden die Alt- und Jungsteinzeit näher. Insgesamt konnten 1920 Schüler und Schülerinnen jeweils während zwei Tagen diese Zeit erforschen und darin «leben».

Begleitet wurden die Schulklassen jeweils von einer archäologischen Fachperson. Die Albert Koechlin Stiftung schreibt in ihrer Mitteilung: «Insgesamt haben 67 Personen mitgeholfen, dass das Projekt zu einem Erfolg wurde. Das Erlebnis Steinzeit dauerte für die Schulklassen jeweils zwei Tage. Übernachtet wurde in Zelten.»

Am ersten Tag bezogen die Schülerinnen und Schüler im Gebiet Bodenacher in Egolzwil ein altsteinzeitliches Jägerlager. Die Lernenden erweiterten ihr Wissen über die Altsteinzeit (Jäger, Sammler, Nomaden). Am zweiten Tag wechselten die Klasse zur Pfahlbausiedlung Wauwil. Dort wurde das erarbeitete Wissen über die Altsteinzeit mit der Jungsteinzeit (Ackerbau, Sesshaftigkeit) verglichen. Mit Ablauf der befristeten Projektdauer wird das Projekt am 1. Juli 2016 beendet.

pd/zfo

Nicola Truscello beim Schleifen einer Knochennadel. (Bild: zvg/Albert Koechlin Stiftung)

Nicola Truscello beim Schleifen einer Knochennadel. (Bild: zvg/Albert Koechlin Stiftung)

«Schamanin» Evelyne Hodel. (Bild: zvg/Albert Koechlin Stiftung)

«Schamanin» Evelyne Hodel. (Bild: zvg/Albert Koechlin Stiftung)