WEF auf dem Bürgenstock? Luzerner SP und Juso fordern Analyse der Chancen und Risiken für die Stadt

Eine Durchführung des WEF auf dem Bürgenstock hätte wohl auch Auswirkungen auf die Stadt Luzern. Die SP/Juso-Fraktion will vom Stadtrat in diesem Zusammenhang mehrere Fragen beantwortet haben.

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Das WEF könnte im Frühling 2021 eventuell auf dem Bürgenstock stattfinden.

Das WEF könnte im Frühling 2021 eventuell auf dem Bürgenstock stattfinden.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE, (Davos, 19 Januar 2020)

(pjm) Am Dienstag wurde bekannt, dass das World Economic Forum 2021 nicht wie gewohnt in Davos stattfinden wird. Stattdessen bestätigte der Nidwaldner Landammann und Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger, dass es Gespräche mit den Veranstaltern über eine mögliche Austragung auf dem Bürgenstock gebe. Da solche Massnahmen auch potenzielle Einflüsse auf die Stadt Luzern haben könnten, bittet die SP/Juso-Fraktion des Grossen Stadtrats den Stadtrat um eine Analyse der Chancen und Gefahren. Konkret verlangt sie in einer Interpellation die Beantwortung folgender Fragen:

  • Wie schätzt der Stadtrat die Auswirkungen eines WEF im Bürgenstock auf die Stadt Luzern ein, beispielsweise im Bezug auf Einschränkungen durch Sicherheitsmassnahmen?
  • Könnte die Durchführung des WEF auf dem Bürgenstock finanzielle Auswirkungen auf die Stadt Luzern haben (z.B. in Form von Sicherheitskosten)?
  • Sieht der Stadtrat für die Stadt Luzern Chancen, wenn das WEF in der Region durchgeführt würde (z.B. für die Hotellerie und Gastronomie)?
  • Wurde der Stadtrat über eine allfällige Durchführung des WEF  informiert? Beziehungsweise wurden Gespräche geführt, an denen eine Vertretung der Stadt Luzern anwesend war?

Nebst dem Bürgenstock-Resort wird von den Veranstaltern auch Lugano als Austragungsort in Betracht gezogen.