Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

«Weg der Schweiz» ist nun in Urner und Schwyzer Händen

Der Wanderweg um den Urnersee wurde bisher von einer Stiftung unterhalten. Jetzt wird diese aufgelöst. Die beiden Standortkantone übernehmen das Stiftungskapital und werden künftig für den Fortbestand der Erfolgsgeschichte sorgen.
Florian Arnold
Bald unter Urner und Schwyzer Aufsicht: Der «Weg der Schweiz». Hier wandern Schulkinder auf dem Fussweg zum Rütli. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (19. Mai 2016)

Bald unter Urner und Schwyzer Aufsicht: Der «Weg der Schweiz». Hier wandern Schulkinder auf dem Fussweg zum Rütli. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (19. Mai 2016)

Der Wanderweg um den Urnersee wurde bisher von einer Stiftung unterhalten. Jetzt wird diese aufgelöst. Die beiden
Standortkantone übernehmen das Stiftungskapital und werden künftig für den Fortbestand der Erfolgsgeschichte sorgen.

5 Millimeter: So viel gehören jedem Schweizer Bürger vom Wanderweg rund um den Urnersee. Der «Weg der Schweiz» zieht nach wie vor jedes Jahr rund 200’000 Wanderer an und ist ein besonders beliebt für Schulwanderungen. Gemäss dem Grundgedanken sind auch alle 26 Kantone in der «Stiftung Weg der Schweiz» vertreten. Doch diese soll nun aufgelöst werden. Die Rechte und Pflichten übernehmen die beiden Standortkantone Schwyz und Uri, wie es in einer gestern veröffentlichten Medienmitteilung heisst.

Die Idee wird weiter verfolgt

«An der Philosophie und der Idee eines Gemeinschaftswerks der Kantone wird sich auch durch diese Übernahme nichts ändern», sagt der Schwyzer Regierungsrat Andreas Barraud, der die Stiftung präsidiert. «Die Wegabschnitte der einzelnen Kantone mit den entsprechenden Wappen bleiben erhalten.» Neu geregelt würden nur die Verantwortlichkeiten.

Erstellt wurde der Wanderweg 1991 im Rahmen der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft. Rund 85 Prozent des Wegs liegen auf Urner und 15 Prozent auf Schwyzer Boden. Für den Wegebau wurde die entsprechende Stiftung gegründet. Bis heute ist sie für den Erhalt sowie die Pflege des Gesamtwerks verantwortlich. 30 Jahre nach der Gründung erachte die Stiftung ihren Zweck als erfüllt, heisst es in der Mitteilung. Klar ist aber, dass die «Erfolgsgeschichte» weiter geführt werden soll.

Die Regierungen der beiden Standortkantone haben im Frühling 2018 beschlossen, Unterhalt und Betrieb des «Wegs der Schweiz» sowie sämtliche grundbuchamtlichen Vereinbarungen und Dienstbarkeiten von der Stiftung zu übernehmen. Ausserdem geht das verbleibende Stiftungsvermögen von rund 3 Millionen Franken anteilsmässig an die beiden Kanton über. Die Stiftung wird anschliessend formell aufgelöst.

200’000 Franken werden noch investiert

Die Stiftung verspricht, den «Weg der Schweiz» vor dessen Übergabe an die beiden Standortkantone in Stand zu stellen. Laut Regierungsrat Barraud wird dafür eine Summe von rund 200’000 Franken eingesetzt. «Wir wollen sicher gehen, dass die beiden Kantone den Weg in einem einwandfreien und sicheren Zustand übernehmen können», so Barraud. In den Folgejahren sei so mit geringen Unterhaltskosten zu rechnen. Eine Berechnung der jährlichen Kosten sei ausserdem schwierig, da diese von der Witterung oder auch von einzelnen Schäden abhänge.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.