Wegen Blitzeinschlag startete der Betrieb der Pilatus-Bahn später

Die Luftseilbahn zwischen Fräkmüntegg und Pilatus konnte ihren Betrieb am Dienstagmorgen erst eine halbe Stunde verspätet starten. Ein Blitzeinschlag hatte zu technischen Problemen geführt.

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Die Talstation der Pilatus Gondelbahn in Kriens.

Die Talstation der Pilatus Gondelbahn in Kriens.

Boris Bürgisser(neue Lz) / Neue Luzerner Zeitung
(jb/se)

Statt um 8.30 Uhr nahm die Panoramagondelbahn zwischen Kriens und der Fräkmüntegg den Betrieb am Dienstagmorgen erst kurz nach 9 Uhr auf. Grund dafür waren technische Probleme wegen eines Blitzeinschlags, erklärt Tobias Thut von den Pilatus Bahnen. Zwischen der Krienseregg und der Fräkmüntegg habe um etwa 8 Uhr ein Blitz in die für den Betrieb notwendige Telefonleitung eingeschlagen.

Gemäss Thut sei ein Blitzeinschlag nichts Ungewöhnliches und führe meist nicht zu Problemen. Am Dienstagmorgen musste der Betriebsleiter der Bahn jedoch auf die Krienseregg ausrücken und das Problem beheben.

Wenige Anwesende beim Vorfall

Zum Zeitpunkt der Störung waren alle Gondeln leer, der Betrieb hatte noch nicht gestartet. Laut Thut konnte man die anwesenden Personen «wohl an einer Hand abzählen». Nach einer halben Stunde Wartezeit durften sie ihre Fahrt auf den Pilatus antreten, der Betrieb läuft wieder normal.

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Text und Bilder: Chiara Zgraggen