Wegen Corona-Virus: 76 Studierende helfen in Luzerner Altersheimen und Spitälern aus

Das Bildungszentrum Xund stellt Betrieben in der Region ab Montag 76 Fachkräfte zur Verfügung. Es handelt sich um Studenten, die kurz vor Abschluss der Ausbildung stehen.

René Meier
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Das Bildungszentrum Xund an der Spitalstrasse, im Hintergrund das Kantonsspital Luzern.

Das Bildungszentrum Xund an der Spitalstrasse, im Hintergrund das Kantonsspital Luzern.

Bild: PD / Izedin Arnautovic

Das Bildungszentrum Xund in Luzern, das zig Gesundheitsberufe unter einem Dach vereint, stellt Betrieben 76 Studierende zur Bewältigung der aktuellen Situation zur Verfügung. Das schreibt Xund-Direktor Jörg Meyer am Sonntagmorgen auf Twitter.

«Die Studierenden haben einen Ausbildungsvertrag in Altersheimen, bei der Spitex oder in Spitälern. Die Studierenden gehen dorthin, wo sie bereits in Ausbildung waren», sagt Jörg Meyer auf Anfrage. Ein Praktikum sei sowieso nochmals vorgesehen gewesen, man ziehe es jetzt einfach fünf Wochen vor.

Dem Luzerner Kantonsspital stehen deshalb ab Montag 28 Pflegefachkräfte zusätzlich zur Verfügung, dem Paraplegiker Zentrum in Nottwil zehn, der Klinik St. Anna acht und dem Zuger Kantonsspital sieben Studierende. Die 76 Studierenden kommen in insgesamt 28 Betrieben zum Einsatz.

Das Bildungszentrum Xund steht mit den Ausbildungsbetrieben in engem Austausch. Meyer: «Wir haben Rückmeldungen erhalten, dass Personalengpässe in den Betrieben zunehmen.» Die Studierenden stehen kurz vor dem Diplom, sind also vollständig ausgebildet. «Sie sind ab Montag perfekt einsetzbar.»