Wegen Lokführermangel: Bis Mitte Dezember fahren in der Hauptverkehrszeit zwischen Luzern und Zürich keine Zusatzzüge

Die Coronakrise verzögert die Ausbildung von Lokführern. Erst ab 2021 darf mit einer Entspannung gerechnet werden. Deshalb lassen die SBB die Ersatzzüge zwischen Luzern und Zürich zur Hauptverkehrszeit ausfallen.

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Pendler am Bahnhof Luzern.

Pendler am Bahnhof Luzern.

Bild: Keystone

(stg) Bei den SBB herrscht Ressourcenmangel beim Lokführer-Personal. Dieser wirkt sich auf das Angebot der Bundesbahnen aus. Einzelne Leistungen, die im Rahmen der Coronakrise eingestellt wurden, werden laut SBB vorerst nicht wieder eingeführt. Deshalb verkehren die Zusatzzüge im Fernverkehr zwischen Luzern, Zug und Zürich in der Hauptverkehrszeit bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 nicht, wie die SBB am Donnerstag mitteilten.

Um die Situation beim Lokpersonal zu verbessern, werden im Herbst 2020 nun rund 340 Lokführerinnen und Lokführer gleichzeitig in Ausbildung sein. Zudem ist geplant, dass das Lokpersonal der SBB künftig auf mehr Strecken und Fahrzeugtypen ausgebildet wird, damit sie flexibler eingesetzt werden können.

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